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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 339

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 339)
Language
German
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IRI
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301 zeichnen. Diesem kommt an Popularität sein Schüler Jak. b. Jeb. (Jakob Weil) gleich, sowie Israel b. Petachja (״) (תרומת הדשןPetacbja44 allein in Mb. Veitshöchheim wohl Erinnerungsfehler) st. 1460. Der Tossafist Perez (im Mb. Burghasslach als Bez.-Rabb. von Bamberg bezeichnet. Quelle?), einmal zusammen mit Chajim; Schallum1), Lehrer des Maharil und Ahron (kaum zu identifizieren) schliessen die klassische Liste der allgemeinenEinträge. Sie gingen von Mb. zu Mb. Die übrigen entspringen der selbsttätigen Eingebung der Schreiber. — Zu nennen sind vor allem Maimonides (4 mal), Elieser Kalir (No. 25 als, תנא) einige Tossafisten, wie Simson aus Sehenz, Elieser aus Tonques, Isak; Jeh. החסיד, Ascher (b. Jech.?) als Tossafist (19 u. 22), der Vorbeter Meir b. Isak (18 u. 23). — Die sonst noch vereinzelt vorkommenden Namen von Gelehrten bezeichnen bekannte Grössen des Bezirkes oder erinnern an jüngst verstorbene Rabbiner, wie z. B. Josua Krakau (12 u. 26). Zuweilen ist nicht zu entscheiden, ob ein Eintrag in diesen allgemeinen Teil gehört oder eine Person aus der alten Geschichte der betr. Gemeinde selbst bezeichnet. Nur zwei Mbb., das Wiener (6) und ein Fürther (9) sind ohne allgemeines Nekrologium. י Diesem folgt als derjenige Teil, der dem Mb. erst seine Individualität gibt, das örtliche Nekrologium. Ursprünglich war es bestimmt, Personen zu verewigen, die sich um das ganze Judentum oder die betr. Gemeinde hohe Verdienste erworben haben. Viele Gemeinden führten dieses streng durch und geizten mit der Aufnahme. Andere waren weniger streng und ermöglichten es vereinzelt jedem, gegen Erlegung einer gewissen Summe für Wohltätigkeit sein Andenken im Mb. zu verewigen. Es ist übrigens hierin keine Herab- Setzung desselben zu sehen; eher das Streben den Sinn für Wohltätigkeit zu heben, etwa ähnlich, wie man Spenden an Anstalten zu geben pflegt, um sich dadurch das Seelengedäehtnis am ,alljährlichen Todestag zu gichern. Vgl. Eintrag des Fürther Oberrabbiners Bärmann Frankel im Mb. 5. Übrigens ist bemerkenswert, dass in der Regel, selbst bei den bedeutendsten Rabbinern, u. A. die Hergabe einer Spende (בעבור שנתנו בניו — אשתו — בעלה בעד הזכרת נשמתו) seit den ältesten Zeiten als Voraussetzung für den Eintrag ף in Schwabach 11 שלום המב' שכנא בר יוסף• «

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