Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 299)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3486266-3486309--6359-3492733- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
sondern in F. wirkte, das besagt nicht nur seine Grabschrift (in F.), sondern auch der nun folgende Eintrag sein Sohnes und Amtsnachfolgers in F. Seckel Wormser, gest. 29. 7. 1839, 70 Jahre 5 Monate alt. Dieser hat in einem besonderen מכיר einen sehr rühmenden Nachruf. U. A. wird betont, dass er seinen Vater 14 Jahre lang vor dessen Tod in den Babbinatsfnnktionen unterstützt hatte. Sein Nachfolger Dr. Moses Rosenberg ans Düsseidorf war Schüler von Löb Karlburg in Krefeld; zuerst Rabb. in der Heimatstadt D., alsdann etwa 10 Jahre in F.; von hier kam er 1856 nach Groningen (Holl.), wo er 8 Jahre wirkte, um Jan 23. Nissan 1867 in Frankfurt a. M. sein Leben zu bescbliessen. Seine Frau war Breinchen geb. Löwenthal aus Witzenhansen. Ihm folgte Dr. Sam. Enoch, geb. in Hamburg, Schüler von Abr. Bing in. Würzburg, Dr. Bodenheimer in Hildesheim und Dr. Romann in Kassel, dessen Adjunkt er 4 Jahre lang war. Er begründete die isr. Realschule in Altona und kam dann nach F., wo er am 14. Tebet 1877 starb. Herausgeber der Zeitschrift ״Treuer Zionswächter1*. Nach letztwilliger Verfügung durfte auf seinem Grabstein nur Name und Beruf erwähnt werden. (Ihm folgte der noch in lebendiger Erinnerung stehende Rabb. Dr. Mich. Cahn 1877—1919). Von anderen verdienten Männern, die im Mb. verzeichnet sind, seien noch erwähnt: der Gem.-Vorst. הגאון Morenu Abr. Mosche Josef, st. um 1650. Ascher Ensle, 18 Jahre lang Bez.-und Gero.- Vorst., zugleich Vorbeter, der sich um die Gemeinde ganz besondere Verdienste erworben; gest. 1793. Um dieselbe Zeit wird der Vorsteher Morenu Ahron Meir b. Josef Isak rühmlichst erwähnt. Um 1660 der hessische Landvorsteher Mos. Sim. b. Barueh Jevi. Um 1730 st. Salman Tebele Fulda, der 500 fl. zum Neubau einer Synagoge stiftete nnd eine neue Kippoh (frommer Verein) gründete. Im Jahre 1793 st. Morenu Josef b. Joel, der nicht nnr ein grosser Thoragelehrter gewesen und sich um die Gemeinde sehr verdient machte, sondern auch in den Welt Wissenschaften sehr beschlagen war und bei allen Stadtbewohnern und Behörden grosses Ansehen genoss. 1857 der bekannte Lehrer Levi Levisohn, der im Kalenderwesen sehr erfahren war. Er ist Herausgeber verschiedener populärer Bücher, darunter einer vielverbredeten hebr. Fibel. Als älteste Familiennamen begegnen uns schon um 1700 Hahn und Trepp. Um 1795 st. Selig H., grosser Thoragelehrter,