Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 298)
- Language
- German
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260 drucklich als Rabbinatssitz erwähnt ist. Nach der Stellung im Mb« am 1640—50. Ihm folgte der •Gaon מופלג בחכמה Sam. Ahron b. Eljakum; auch er stand einer Jeschiba vor; gest. 9. Ijar 1652. Ob der dann um 1660 genannte Rabbiner von Würzburg1) Schallum b. Mei'r (היה אבד במדינת ווירצבלרג) auch Rabb. von F. war, ist nicht gewiss; anzunehmen ist es, da er in das dortige Mb. aufgenommen. Um 1700 wirkte als Rabbiner und Jeschiba-Leifer in F. Mesch. Eiieser Sussmann b. I8ak; von ihm heisst es עמד בפרץ ויסד ותיקן ברוב חכמתו צורכי רבים וביטל נרושין. Er war ״Rabbiner in den meisten Gemeinden Deutschlands“ (ביוב קהילות במדינות אשכנז). Sein Nachfeiger in beiden Ämtern, Abr. Jeh. b. החסיד Ahron Eiieser, hat wörtlich dasselbe Lob. Der etwa 1724 nach!1/gjäbr. Wirksamkeit daselbst in Kremsier als Rabbiner gestorbene Pinchass Isak b. הגאון Naft. kohen war vorher 13 Jahre lang Rabb. in F. gewesen nnd hatte vor seinem Wegzug für die Synagoge zwei Leuchter gestiftet. Am 21. Tamus 1765 st. Rabb. Mosche Zebi b. Elasar, der mehr als 30 Jahre als Rabb. wirkte. Am 26. Ijar 1776 Rabb. Mosche S. des Dajan Nathan Heilbrunn2) in Altona, Hamburg, Wandsbeck. Mosche H. war früher Rabbiner in Gelnhausen und kam von hier nach F.; Mer führte er das Zirkulieren einer Synagogenbüchse früh und abends ein, um dadurch u. A. auch ein ״ewiges Licht“ zu ermöglichen. Am 9. Tischri 1793 sein Sohn, der Dajan Nathan. Seine erste Frau Jettchen war eine T. des vorher genannten Rabb. Mosche Zebi; seine zweite Frau Schönohe st. in F. 1825. Sal. b. Jeh. Löb Wormser, Rabb. in F., wird im Mb. merkwürdigerweise nicht in einem besonderen יזכור erwähnt. Er wirkte als Rabbiner insgesamt vom 1. Siwan 522 (1762) bis zum Tage vor Chanuka 567 (Ende 1806). Seine Grabschrift berichtet, dass er anfangs Rabb. in של׳פ gewesen. Dieses bedeutet ohne Zweifel Stadtlengsfeld. In der Tat approbierte er hier Ende 1774 0׳ עטרת אליהו. Dass er in seinen letzten Jahren nicht in Gelnhausen3) ף Von H. Bamberger ״Gesch. d. Rabbiner der Stadt u. des Bezirkes Wßrzburg“ nicht erwähnt. Schalium wird übrigens auch im Mb. Marktbreit als Rabb. von F. genannt (vgl. weiter). 2) Vgl. über diesen Dukesz Chachme Ahw hebr. Teil S. 28. ״) Wie Herz Bamberger a. a. 0. S. 68 N..1 behauptet. Seckeis Sohn Löb Wormser, Privatmann, verwaltete nach des Vaters Tod das Provinzialrabbinat F. als Verweser über vier Jahre lang bis zum Amtantritt Dr. Rosenbergs (Bode 1843). Seckeis Tochter Kela war Gattin des Würzburger Dist^.-Rabb. Beligmann Bf Bamberger,