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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 233

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 233)
Language
German
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IRI
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195 So der חת״ס*, ich habe mir nur gestattet seine Ausführungen in einigen Punkten zu ergänzen oder näher zu begründen. 4. Diese Erklärung begegnet grossen Schwierigkeiten. Znnächst was die Beweisführung betrifft, so bat sie eine schwache Seite. Man kann einwenden, dass die Thora dieses מזובו ולא מנגעו aus dem Grund hervorgehoben hat, um das gegenteilige Verfahren auszuschliessen, d. h. um uns zu sagen, dass dieser mit dem Doppelleiden Behaftete sieh zuerst von seiner זיבה reinigen muss und nachher von seinem נגע, dass er nur so und nicht auf dem gegenteiligen Wege טהור werden kann und man könnte daraus den Schluss ziehen, dass die Semicha ja מעכב sei. Ausserdem liegen da zwei Schwierigkeiten vor, die sich gegen Tossaphoth selbst richten und die auch nach der Erklärung des חודם nicht beseitigt sind. Erstens, wie kann Tossaphoth sagen, dass die Worte מזובו ולא מנגעו sich auf das Darbringen des זיבה Opfers bezieht, wo doch Tossaphoth selbst in Moed Kutan 15 b דה אחרי behaupten, dass dieser Vers sich gar nicht auf das Opfer des זב, sondern auf das Zählen der sieben Beinigungstage bezieht? So steht es doch ausdrücklich im Texte ובי יטהר הזב מזובו וספר לו שבעת ימים. Vom Darbringen der Opfer steht da gar nichts. Zweitens, und das ist die Hauptfrage, sagt doch die Gemara in Moed Katan 16 a ausdrücklich, wenn wir auch annehmen ערל וטמא משלחין קרבנותיהן, so ist doch der מצורע von dieser Vergünstigung ausgeschlossen und so paskent. auch der Rambam ה* ביאת מקדש II, 11. Man kann also den דרש von מזובו ולא מנגעו nur auf das Zählen der Reinigungstage und nicht auf die קרבנות beziehen. 5. Der zweite der beiden Grossen, das ist der Malbim, geht einen anderen Weg. Seine Erklärung steht in seinem Kommentar zum Thorath Kohanim 3. M. 14, 19. Dort steht beim Mezora זכפר ״ על המטהר מטומאתוder Priester soll die Sühne vollziehen an dem, der sich von seiner Unreinheii reinigen will.“ Das ist die Parallelstelle zu der vorigen מזובו ולא מנגעו. Dazu bemerkt der Sifira מטומאתו ולא מזובו Er kann sich reinigen von seiner Unreinheit als מצורע auch wenn er von seiner זיבה noch nicht rein ist. Er kann demnach als זב sein מצורע-Opfer darbringen. Nun haben wir doch gesehen, dass der מצורע ein Schuldopfer darzubringen hat, welches Semicha braucht, als זב kann er aber die Semicha nicht vornehmen 13*

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