Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 193)
- Language
- German
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- Basra 2× ep/1044138
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ßg er die vorgenannte Synagoge Sehafjathib und von dort brauchte er eineinhalb Tage nach El-Anbar, welches Pnmbedita in Nehardea war. Nach den genauen Routenangaben dieser beiden Reisenden ist Le Strange’s Erklärung für Pumbedita mit ״Mündung des Badat-Kanals״, welcher vom Euphrat bei El-Kanatir abzweigt, nicht annehmbar1). R. Petachia spricht von einem drei Tage grossen Ruinenfelde, so dass die Entfernung von eineinhalb Tagen Fussreise wohl leicht stimmen mag. Von dort kehrten beide wahrscheinlich flussabwärts nach Hillah zurück, wie R. Benjamin angibt, in fünf Tagen. Asher nennt hier Wasit am Tigris, das er für Lusis, einen unbekannten Platz in Jemen, setzt. Der Reiseweg über Hillah wäre dann aber ganz unverständlich. In diesem Falle wäre er sicher die grosse Poststrasse den Tigris abwärts von Bagdad nach Wasit gezogen. Das Ms. Adlers ist zweifellos mit ״Lusis in Jemen״ richtig, wie ich gezeigt habe2). Von Hillah aus benutzten sie wohl den durch lbn Serapion bekannten Wasserweg durch die Kanäle und Lagunen am Rande der grossen Sümpfe und kamen in fünf Tagen nach Basra, um das berühmte Wallfahrtsgrab Esras, eineinhalb Tage nördlich von Basra bei Kurna am Zusammenfluss des Euphrat und Tigris, zu besuchen. Sechs bis acht Tage entfernt von dort liegt ein anderer Wallfahrtsort, das Grab Daniels bei Susa Das Ms. Petachias ist unklar. Es behauptet, dass er zuerst Susa3) besucht habe und dann das Grab Esras, während einige Zeilen vorher das Gegenteil gesagt wird. Der vernünftige Reise weg4) wäre von Basra über Kurna zum Grabe Esras. Dann östlich über die Stadt Hawizah zum Nähr Karkha und diesen Fluss aufwärts nach Susa. Von dort führte die grosse Poststrasse westlich über Tib-Badhbin nach der grossen Stadt El Wasit am Tigris und den Fluss aufwärts nach Bagdad. x) Le Stra ige S. 74 u. 42. 2) Antbropos, Wien 1921(22 p. 1055. 8) Benisch S. 39 u. 37. 4) Le Strange S. 82 n. 240.