Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 187)
- Language
- German
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- Aleppo 1× ep/1047811
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149 Auf Grund dieser Angaben glauben nun Benisch und Ainsworth Nehardea zwei Tage von Karkisia entfernt verlegen zu müssen. Von Bagdad1) kehrte R. Petaehia nach Mossul zurück. Dieser Karawanenweg lag nicht, wie heute, auf dem westlichen Ufer, sondern führte auf der Ostseite nach Norden2). Von dem Baradantor in Ostbagdad ging die Strasse über Baradan-Okbara nach Kadesia-Samarra. Heute Hegen die Ruinen. Okbaras am Westufer, da der Tigris von Samarra bis Bagdad, seinen Lauf verändert hat. Von Samarra führte die Strasse über Dur nach Tekrit dann über Sudakanija-Barimma nach •Sinn an der Mündung des kl. Zab. Von dort über Hadithali am Einfluss des grossen Zab nach Mossul Der grösste Teil dieser Orte ist verschwunden. Nach R. Petaehias kurzen Angaben traf er hier überall auf jüdische Gemeinden, doch gibt sein Ms. keine Ortsnamen oder Zahlen. Von Mossul zog R. Petaehia wieder über Nisibin nach Harran. ״Von dort ging er nach Hemoth. Er nannte alle Städte und wieviel Tage er brauchte, um von Ort zu Ort zu reisen. Aber hier ist keine Gelegenheit, es niederzusebreihen״ bemerkt leider sein unverständiger Abschreiber. ״Von dort ging er nach Aleppo3 4״) In Hemoth oder Hamath glaubt Benisch die Stadt Hamab in Syrien zwischen Aleppo und Damaskus zu sehen. Ich bezweifle dieses jedoch. Aleppo. Hatnah und Damaskus waren zu bekannte Orte, um einen Abschreibefehler anznnehmen. Dieses Hemoth wird ausdrücklich auf dem Wege zwischen Harran und Aleppo genannt. R. Petaehia ist sicher der alten Strasse südwärts über Rakka gefolgt, die auch R. Benjamin benutzt bat. Als Pilger hat er gewiss die heilige Wallfahrtsquelle, eine halbe Tagereise südlich von Harran, besucht. Sachau nennt diesen Ort Ahrahamsquelle ״Ain Khalil Errahman“5), während Sykes6) dieselbe mit ״Ain EI Arus“ bezeichnet. Dieser Reisende fand dort einen Teich mit heiligen ») S. 53. *) Le Strange S. 50. 3) Benisch S. 53. 4) S. 102. ö) Sachau S. 231. 6) Mark Sykes, The Caliphs last Heritage, London 1915 S. 309 u. 514. und Mark Sykes, Western Bend. S. 64,