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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 112

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 112)
Language
German
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IRI
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siechen judensehaft in Kleczewo (Polen) am 30. August 1797, der Erzieher des Breslauer Rabbiners R. Abraham Tiktin. Er starb am 6. Elul 1813. Anscheinend hat ein anderer Zweig der Familie in Lissa geblüht, denn bei diesem kommen die Namen Gerson und Baruch gleichfalls vor. Dem letzteren gehört der bekannte Gründer des Berliner Waisenhauses Baruch Auerbach an.1) Am 30. März 1808 wurde Wolff Baschwitz bei der medizininischen Fakultät inskribiert. Sein Vater Hirsch M. Meyer wird als Beglaubter der Judenschaft bezeichnet. Seine Heimat war Frankfurt a. d. Oder. Er war vorher Hauslehrer und sollte noch geprüft werden. Sicherlich haben wir es mit Sprossen der bekannten Druckerfamilie zu tun. Von 1788 bis mindestens 1813 führte Zehi Hirsch ben Meier Baschwitz das Verlegergeschäft seines Vaters Meier ben Zebi Hirsch Basch witz aus Dyhernfurth fort. Von ihm erschien in Frankfurt 1784 der hebräisch-deutsche Briefsteller פתשנן הכתב, der 1804 die vierte Auflage erlebte, 1802/3 לקוטי צבי, ein hebräischer Kommentar zu R. Jedajas בחינת עולם mit Text und einer deutschen Übersetzung, in dessen Vorwort er sich צבי הירש בן בהרר מאירבטשוויא nennt, und 181G ein מדרש ביום המלוכה של פרידריך ווילהעלם. Er war Subskribent auf die Mischnah־Ausgabe Berlin 1832 und נחלי דבש, Berlin 1832, wo er als הרב הנדול מ״ו צבי מורה הוראה bezeichnet und von dem gleichzeitigen הערר הירש באשוויץ פו״מ unterschieden wird. Dementsprechend wird er auch im Maskirbuehe der Gemeinde als Nachfolger des Rabbiners R. Naftali b. Eleasar Katzenellenbogen genannt, der seiner Hochachtung für ihn in der Approbation zum לקוטי צבי mit den Worten Ausdruck giebt: p יבורך גבר ירא ד׳ הכם בעוז ואיש דעת ה״ה הרבני המופלא מוהר״ר צבי הירש נדו בר״ם מ״ס (מוכר ספרים) מקהלתינו. Er ist Empfänger von Nr. 5 des ersten Teiles der Responsen des R. Akiba Eger. Er starb in Frankfurt am 28. Cheschwan 1837. Ein Pariser Arzt Dr. Bas witz ist Verfasser von ״Magendie, Professor am College de France, Mitglied des Instituts: Yorlesungen über die Physikalischen Erscheinungen des Lebens. Mit Magendies Hinzuziehung und Unterstützung aus dem französischen übersetzt von Dr. Baswitz, praktischem Arzt zu Paris41. (Köln 1837 x) Üniv.־ Matr. 11 657, Monatsschrift 1915 S. 293 Vnm. 3 wo es statt אביו heissen muss ציוה לי אדר» meine Gesch. d. Juden in Lissa S. 236, 258 f.

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