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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 111

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 111)
Language
German
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IRI
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u Am 14. April 1807 wurde Nathanael Fürst, 19 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät eingereiht. Sein Vater war bereits verstorben. Sein Vormund war der Breslauer Kaufmann Bortenstein. Breslau war seine Heimat. Seine Vorbildung hatte er beim Collegium medicum erhalten und sollte noch geprüft werden. Ein Natanel Fürst in Berlin und Hirsch Borteustein in Breslau waren Subskribenten auf die Psalmenausgabe Berlin 1791 mit Joel Brils Übersetzung, letzterer auch auf Abr. Aschs מראה אש, Berlin 1803. Ein Lob Fürst in Breslau subskribierte auf Wolfsohns Übersetzung der Bücher der Könige, Breslau 1800. Ob er mit Levy Fürst in Breslau etwas zu schaffen hat, dessen Vater der Breslauer Handelsmann Jos. Daniel Fürst, der Inhaber der Stammnummer vom Jahre 1790 war, und die Levy Fürst später übernahm, ist mir unbekannt. 1804 trat Levy Fürst zum Christentum über. Ein Natanel Forst (Fürst?) war 1664 Vorsteher der deutschen Gemeinde inHamburg.1) Am 23. November 1807 wurde Daniel Baruch, genannt Borkheim, bei der philosophischen [sic] Fakultät immatrikuliert. Seine Eltern lebten damals noch, der Vater hiess Jakob Löbei Borkbeim, seine Heimat war Glogau, seine Vorbildung genoss er in Halle. Hierzu noch die Bemerkung: ״solvit“. Ob er mit den oben unter 1802 genannten Burgheims in Glogau in Beziehung steht, ist mir unbekannt. Jakob Borksbeim, ein Gross-Giogauer Kaufmann, gehörte 1815 zu den Kriegsfreiwilligen und diente im ״Franzregimentu. 2) Am 7. Januar 1808 wurde Gcrson Auerbach in die mediziniscbe Fakultät aufgenommen. Sein Vater wird als Rabbiner Barock [sie] Gerson bezeichnet, als seine Heimat Grätz im ehemaligen Herzogtum Warschau, heute in Posen. Er war früher Hauslehrer und wurde als Ausländer von der Prüfung befreit. Sein Bruder war der Grätzer Rabbiner R. Isaak Mordechai ben Baruch Auerbach, Deputierter beim Judentage der süd- und neuostprcusdamals die jüd. Freischule in Berlin nicht mehr bestand, und der subskribierende B. Meir Weil nicht mehr lebte. Vielleicht lautet die Jahresangabe ואברהם וקן בא 1803 563 בימים רה' ברך אח אברהם- 9 Univ.-Matr. 11 646, Brann, Jahrb. z. Unterb. u. Belehr. Jahrg. 46 S. 37, Mitteil. Prof. Dr. Branns-Breslau über die Stammnummer, Jahrb. d. jiid.־ lit. Ges. X 249. *) Univ.-Matr. 11 656, Monatsschrift 1906 S. 242 f

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