Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 110)
- Language
- German
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risch mit ärztlichen Dingen sich beschäftigt hat. 1829 erschien in Leipzig die Schrift eines Pariser Arztes namens Friedländer *Über die körperliche Erziehung der Menschen, für Eltern und Erzieher-1.״) Am 3. Februar 1806 wurde Adolf Sampson, 23 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät eingeschrieben. Sein Vater Samson Philipp war ein damals bereits verstorbener Frankfurter Kaufmann. Er war durch Privatunterricht vorgebildet worden.* 2 3) Am 26. Januar 1807 wurde David Rosenberg, 21V2 Jahre alt, in die medizinische Fakultät aufgenommen. Sein Vater Viktor war Fourage-Entrepreneur in Breslau. Seine Vorbildung hatte er auf dem Breslauer Elisabeth-Gymnasium und der Hallenser Universität erhalten. Seiner Angabe nach batte er in Halle das Maturitätszeugnis gehabt, aber nicht beigebracht. In Frankfurt wollte er promoviren. Sein Vater hat im Jahre 1790 die Stammnummer 123 der Breslauer Juden erhalten, wird auch hier als Fourage- Lieferant bezeichnet und führte die Vornamen Avictor Michael. Dr. Rosenberg in Breslau erhielt für seine ärztlichen Verdienste in eien Befreiungskriegen den Roten Adlerorden dritter Klasse.a) Am 18. Februar 1807 wurde Hirsch Pollack, 22 Jahre alt, bei den Medizinern immatrikuliert. Sein Vater Josef war Kaufmann iii Brieg. Seine Vorbildung hatte er auf der ״Akademie4‘ in Halle erhalten. Er war ohne Maturitätszeugnis und wollte in Frankfurt die Doktorprüfung bestehen. Jakob Josef Pnllaek in Brieg, der auf Fürstenthals סליחות-Ausgabe, Breslau 1823, subskribierte, ist anscheinend der Bruder des Kandidaten. Als ״hervorragender“ Arzt wird 1831 der ,,weise 4 Hirsch, Sohn des damals bereits versterhenen R. Mose Pollack aus Brieg, genannt. Letzterer war Subskribeut auf. Joel Brils Pentateuchübersetzung. Breslau 1797, und מראה אש, Berlin 1803. Ob in diesen Zusammenhang dev Zuckerbäcker Hirsch Pollack, 1808 in Königsberg i. Pr., gehört, ist mir nicht bekannt. 4) *) Univ.-Matr. 11 633, Monatsschrift 1906, S. 224f., Fürst, bibl. jud. I 302, Strassburger, Gesch. d. Erz. 11. d. Uuterr. bei d. Isr., Stuttg. 1885, S. 274. 2) Univ.-Matr. a. a. 0. 3) Univ.-Matr. 11 641, Mitteil. Prof. Dr. Branns-Breslau. Jüd. Volkszeit., Breslau 1922, Nr. 7 S. 2. 4) Univ.-Matr. 11 641, Körner, לרשפי Hannover 1831, S. 39, Rieger- Zur Jahrh.-Feier d. Juderedikts v. 11. Marz 1812, S. 19. Zu מראה אש s- Henjakob S. 369 Nr. 2204. Das Druckjahr 1833 ist schon darum unmöglich, weil