Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 109)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3486266-3486309--6169-3492543- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
n Kopenhagen 1787, und Levi Salomon wird 1702 in Soldin genannt.*) Am 14. August 1804 wurde Levin Noeisohn, 18 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät eingeiragen, Sein Vater Joh. war Stadtcbirurg und Accoucbeur in Sochaczew (westlich von Warschau). Seine Vorbildung hatte er bei dem ״Elisabeth“., das ist vielleicht das Elisabeth-Gymnasium iu Breslau, und beim eollegium med. et sanitatis genossen.2) * Am 7. November 1804 wurde Pbaleg (Falk) Cohen, 28 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät inskribiert. Sein Vater Markus Selig Cohen war ein Breslauer Kaufmann, ln Breslau hatte er seine Vorbildung genossen und war ״reif." Der Vater ist der ד מרדכי זעליג כ״ץ in Breslau, der auf תורת לשון עברי, Breslau 1796, und זעליג כהן, der auf מלכים mit. Wolfsohns Übersetzung, Breslau 1800, subskribierte. Wohl ein Glied derselben Familie ist Moses ben Selig Cohen aus Breslau, ein Schüler des schlesischen Landrabbiners R. Bendit Wesel, der des letzteren שרת מקור ברוך in Dyhernfurth 1755 herausgab. Ob Falk der Namensträger des berühmten R. Falk Cohen, Verfassers des סם־ע, ist., konnte nicht festgestellt werden, ist aber nicht unwahrscheinlich, weil auch seines Vaters Namen Mordechai sich in der Familie des gefeierten Codificators wiederfindet. 3) Am 3. Januar 1806 wurde Isaac Abraham Liepmann Friedländer an der medizinischen Fakultät eingeschrieben, dessen Vater Abraham Liepmann ein Frankfurter Kaufmann war. Durch Privatuuteirieht war er vorgebildet worden. Der Student Liebmann Friedläuder aus Frankfurt a. d. Oder diente 1813—14 als Kriegsfreiwilliger im zweiten Leib-Grenadier־Bataillon und wurde bei Leipzig verwundet. Mit dem Breslauer Arzte J. Friedländer hat er anscheinend nichts zu schaffen, da der letztere bereits 1794 litera J) Univ.-Matr. 11 621, Philippson-Festsclnift S. 220 f., jiid. Presse 1902 wiss. Beil. Isr. Monatsschrift Nr. 8 S. 30. Levi Said in oder Saltin in Halberstadt geboren und in Berlin gestorben (18. Jahrh.) s. Auerbach, Gesch. d. isr. Gern. Halberstadt S. 61, 124. Benjakob, אוצר הספרים Wilna 1880, S. 568 Nr. 333״ *) Univ.-Ma.tr. a. a. 0. s) Univ.-Matr. li 625, Kaufmann-Freudcnthal, die Fam.'Gomperz S. 231, Buber, יאנשי שכן Krakau 1895, S. 81, wo zwei Söhne des יסמ״ע Wetstein, לתולדות גדולי ישראל, Warschau 1901, S. 16, 30 Anm. 3, wo die Stammtafel des סט״ע.