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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 108

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 108)
Language
German
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71 und sein Sohn Mordechai Wiener. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Lissaer und Schmiegeier Götz identisch sind, da nach dem Brande von Lissa im Jahre 1790 viele sich in Schmiege) ansiedelten. Ein Sohn Mordechais war der Reichsgerichtsrat Wiener in Leipzig. Freide, Tochter des Mordechai Oppler aus Wien, starb 1655 in Krotoschin.l) Am 20. Februar 1804 wurde Moses Löwe, 20 Jahre alt, ein Glied der medizinischen Fakultät. Sein Vater Jakob Hosea war bereits verstorben, seine Mutter lebte in Altona. Seine Heimat war Hamburg. Vorgebildet war er in Berlin, wollte in Frankfurt nicht studieren, sondern promovieren und wies seine Matrikel vom Berliner medico-chirurgischen Collegium vor. Seine Dissertation war Dr. Grunwald, dem Verfasser von ״Hamburgs deutschen Juden4״ bekannt, ist aber von ihm nicht näher bezeichnet worden. Er arztete in Hamburg von 1805—9 und war Subskribent auf den 1806 in Hamburg erschienenen ersten Teil der deutschen Über- Setzung von VVesselys Moseide.2) Am 18. April 1804 wurde Samson Markus, 28 Jahre alt, ein Kandidat der Medizin, aufgenommen. Sein Vater war bereits verscorben. Beheimatet war er^in Bockenheim bei Frankfurt a. Main, vorgebildet in Warendorf bei Munster. An der Viadrina wollte er nur promovieren. 3) Am 23. Juli 1804 wurde Isaak Nahmon Saiadin, 25 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät immatrikuliert. Sein Vater war der D1*. juris Salomon Saiadin. Seine Heimat war Soldin in der Mark. Vorgebildet war er beim Collegium medico ehirurgicum in Kopenhagen. In Frankfurt wollte er nur promovieren. Anseheinend ist Salomon identisch mit dem Kopenhagener Schriftsteller, Verleger und Legatstifter Salomon Soldin, der 1813 kräftig für seine angefeindeten Glaubensgenossen eintrat. Eijakim ben Isserlin Soldin oder Saidin ist Verfasser der Religionslehren שומר #מונים, י) Univ.-Matr. 11 615, Verz. sämtl. naturalis. Isr. im Grossb. Pos. S*. 3, Laudshuth 18 .8 תולדות אנשי השם, meine Gesch. der Jud. in Lissa S. 73, Krotoschiner To ten buch, jetzt im Gesamt archiv־Berlin S. 2 Nr. 72. 2) Univ.-Matr. 11 615, Grunwald, Alittcil. d. Gesellsch. i. jud. Volksk. XII 61, XIV 29. Vgl. oben unter 1789. 8) Univ.-Matr. 11 617.

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