Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 107)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3486266-3486309--6167-3492541- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
70 Versitat von J. Frank aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzte and 1810 in Berlin veröffentlichte. Er war Mitglied der gelehrten Gesell schalt zu Frankfurt a. d. Oder. 1807 wohnte in Berlin ein jüdischer Arzt Dr. Jonas Meyer.1) Am 12. November 1802 wurden zwei Brüder״ Montesqieu Alexander Magnus, 17 Jahre alt, bei der medizinischen — seine Heimat war Westpreussen, seine Vorbildung eine private — und Zebe(?) Alexander Magnus, 16 Jahre alt, bei der juristischen Fa־ kultät immatrikuliert. Ihr Vater war der Dr. med. Alexander Magnus aus Lissa im damaligen Südpreussen. Beide sind aul den ßat des Rektors von ihrem Vater wieder abgerufen und aufs Joachimstkalsche Gymnasium (Berlin) geschickt worden. Der Vater wird von 1795 bis 1805 in Lissa genannt und genoss bezüglich der Steuerleistung keinerlei Vorzug vor den anderen jüdischen Gemeindemitgliedern. ~) Am 12. August 1803 wurde Gabriel Heymann, 32V2 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät inskribiert. Sein Vater Gabriel [sic] war Kaufmann in Kargau in Südpreussen, heute Karge in Posen. Damals war er bereits verstorben. Vorgebildet war Heymann in Königsberg, ln Frankfurt wollte er nur einige Wochen bleiben, um zum Dr. med. zu promovieren. Über Arzte seines Namens siehe oben im Jahrgange 1782.3) Am 18. Februar 1804 wurde Michael Götz Wiener, 20 Jahre alt, ein Kandidat der Medizin, eingetragen. Sein Vater Götz Markus war Kaufmann in Schmiegel in* Posen. Seine Voibildung batte er in Berlin genossen, wollte in Frankfurt nur promovieren und hatte seine Matrikel vom Berliner medieo-chirurgischeu Collegium vorgezeigt. Ein Bruder des Kandidaten scheint Jakob Götz Wiener gewesen zu sein, dessen Witwe, eine Kaufmannsfrau in Schmiege!, am 24. Juni 1834 naturalisiert worden ist. In Lissa lebten um die Wende des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts Götz Wiener *) Cniv-Matr. 11 597, meine ״jüd. Aerzte in Grosspolen״ S. 25 und die iloit angegebenen Quellen, wo aber Dr Jonas Mejrr sich nicht auf den Vater sondern auf den Sohn beziehen muss, Monatsschriit 1921 S. 157, Adress-Calender ... Berlin 1807. *j Univ.-Matr. 11 601, meine Gesell, d. Jud. in Lissa S. 157f. 8) Univ.-Matr. 11 609. rite 11■! iiniffi^ -rTr " Ci