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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 103

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 103)
Language
German
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66 er in England, sodann in Hamburg und kehrte 1838 wieder nach England zurück. Nachdem er in Brasilien ein grosses Vermögen erworben hatte, kam er wieder nach Europa und nahm in Altona seinen Wohnsitz. Er war Mitarbeiter an Hufelands .,Journal für praktische Medizin‘4 und veröffentlichte 1817 in Hamburg eine Abliandlung über die kontinentalen medizinischen Bestände. Zusammen mit Isaak Metz verfasste er den lateinischen und hebräischen Katalog der berühmten Oppenheimsclien Bibliothek דוד r1v»np, Hambürg 1826, zu dem Emden die (ungenaue) lateinische Übersetzung lieferte. Er schrieb ausser zahlreichen Aufsätzen in deutschen und englischen Zeitschriften noch: ״Versuch einer Hypochon dralogologie oder kurze theoretisch-praktische Darstellung der Lehre von den Milz- und Mutterbeschwerden“ (Emden und Bremen 1804, 1808), ״Diätetik für Schwangere etc.“ (Bremen und Aurich 1807) und veranstaltete eine deutsche Ausgabe von C, H. Parry’s .,Experimentaluntersuchung über den arteriösen Puls“ (aus dem Englischen, Hannover 1817) und desgleichen von J. G. Spurzheims ״Beobachtungen über den Wahnsinn“ (nach dem Englischen und Französischen bearbeitet mit einer Vorrede, Hamburg 1818, 2 voll.)“.1) Ob der am 4. Februar 1801 inskribierte Kandidat der Medizin Jos. Münzer, 25 Jahre alt, dessen Vater bereits verstorben, und dessen Mutter in Breslau lebte, ein Jude war, ist ungewiss. Seine Vorbildung hatte er auf der Breslauer Universität genossen (?). ג) Univ.-Matr. 11 575, Grunwald, P07tugiesengraber auf deutscher Erde, Hamburg 1902, S. 143 Amu. 1, Album Stud. ac. Lugd. Batav, Col. 1105 nach e. Mil teil. d. H. Sigmund Seeligraann-Amsterd., Hirsch, Biogr. Lerikon VI 747, Jew. Enc. V. 147, wo Vater und Sohn miteinander verwechselt sind [das. Vlli 419 ein Arzt Jochanan v. Embden um 1750 in den Niederlanden, in Zeitscbr. f. hebr. Bibliogr. 1914 S. 123: 17..? nach Caimoly, hist, des med. juifs S. 226], Zeitschr. f. hebr. Bibliogr. a. a. 0, wo der jüngere Eliescr gemeint ist, und wo auf Michael, Gesch. d. ärztl. Vereins u. sein. Mitgl. [Hamburg], Hambürg 1896, S. 256 verwiesen ist. Die beiden dort genannten Elies. Sal. scheinen identisch zu seiu. Salomos Grabstein in Emden trägt die Nr. 30 der neunten Reihe, Hendelches die Nr. 11 der achten Reiiie; Mitt. d. H. Landrabb. Dr. Silberstein-Sßhweria über Bützow (1789). Die Echtheit des Jochanan v. Embden und seine Zugehörigkeit zu unseren Emdens vorausgesetzt, wäre der Zusammenhang dieser mit der Lemberger Ärztefamilie des Elieser b. Jochanan Baruch׳ (Jona Kikenes) (Caro, Gesell. d.\Jud. in Lemberg, Krakau 1894, S. 179) noch der Untersuchung bedürftig.

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