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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 102

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 102)
Language
German
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es an seinem und an seiner Frau Grabe. Hier wird 8e:ne Opferwillig״ keit gegen Arme und seine tiefe Frömmigkeit gepriesen.1) Am 5. Juli 1800 wurde der Kandidat Elieser v. Emden, 24 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät inskribiert. Sein Vater war der Doktor der Medizin Salomo in Emden, seine Heimat Westfalen. Seine Vorbildung genoss er auf der ״Alma Fridericiana“ — das ist nicht die Friedrichs-Universität in Bötzow in Mecklenburg, die 1789 aufgelöst und mit Rostock vereinigt wurde; in den Matrikeln beider findet sich Eliesers Namen nicht. Wir haben es hier wie bei den Winklers und Limas in Posen mit einer Ärztedynastie zu tun, die drei Generationen hindurch nachweisbar ist. Bereits de.* Grossvater des Kandidaten, dessen Namen er trug, war 1754 in Emden Arzt, der Dr. med. Eleasar von Emden oder ״Leiser Doktor“, wie er in der Emdener Totenliste bei Erwähnung seiner am 21, Adar 5549 oder 19. März 1789 versterbe- und auf dem dortigen Gottesacker ruhenden Frau Hendelehe geuannt wird. Sein Sohn ״R. Salman Doktor von Emden“ starb nach derselben Quelle am 3. Elul 5567 oder 11. September 1807. Er war am 2. Juli 1771 in Leyden im Alter von 25 Jahren bei der medizinischen Fakultät immatrikuliert worden. Als seine Heimat wird aus diesem Anlasse Emden bezeichnet. Dessen Sohn Elieser ist nach einer anderen Quelle in Emmerich bei Cleve geboren und noch im Jahre 1800 zum Doktor promoviert worden. Seine Dissertation handelte: ,,De epilepsia“. 1804 scheint er in den Niederlanden sich aufgehalten zu haben. Von 1804 bis 1816 lebte *) Univ.־ Matr. II 572, Löwenstein, Blätter f. jüd. Gesch. 11. tLit. 111 110, Israelit IV, Mainz 1863, S. 22, 70, Granwald, Mitteil. d. Ges. f. jüd. Volksk. XU 61, Monatsschrift 1901 S. 484, 567, Freadentbal, Aus der Heim. Mendelss. S. 26 Am»., Vogel8tein:Birnbaum, Festschrift a. a. O. Anb. S. 10. Die Grabinschrift Dr. e׳s lautet:קראו כל דל רש לאבל זעיר שם חומל כמוהו בת כל הרי השור והשבירה מי יחמול עליכם לאבצן [־>*«] הקרוב לכם ונאליכם רודף כל מצות עשה לו כנפים נז חוש מהר כנשר לעוף בשמים, מעון שמים ובית אל אוה למושב לו הר׳ התו' והרבני צריק וישר מו״ה צביא הירש בן מו״ה צבי דאקטר מק״ק וויערושאוו וני בשיבה טובה ובשם טוב ה' אלול תקפ״ו תנצבה, Am Grabe seiner Frau: ציון לנפש חיי, קראו נשים ולמדנה אשה רעותה קינה עלי מות אשה יקרה אשה עדינה בצדקות, אם על עפר משלה וידמה ובכבוד הרר חסדה וטובה הנמצא כמוה זו האשד, הצנועה מרת חיי בת מו״ה יעקפו דאקטרן וני ביום וו‘ טבת תקפ״ז הנצבר/. z« Hirsch b. Abr. za Halle in Hambürg vgl. Preudenthal, Fam. Gomperz S. 315 und den unten erwähnten am 9. März 1801 immatrikulierten Hirsch Enocb. Jahrbuch der J. L, G. XVI. 5

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