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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 95

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 95)
Language
German
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IRI
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Am 19. März 1793 wurde Lewi, der Sohn des Lubliuer Arztes Dr. Moses Levi, der mit dem am 13. Mai 1769 iuskribierten oben genannten Moses Lewin höchst wahrscheinlich identisch ist, immatrikuliert. Er hatte seine Vorbildung auf der ,,Schule in Samosc“ genossen. In Frankfurt bestand er die ärztlichen Prüfungen, promovierte 1797 mit der Abhandlung ״über die Sorge um Reinlich־ keit, in der er die Reinheit der Luft, der Nahrung, des Körpers und die Bemühungen der Magistrate und Einzelner um die Sauberkeit bespricht“. Er hatte ״sich nach dem Zeugnis des Professors Behrends zu Frankfurt zu einem nützlichen Arzt gebildet“. 1797 gedachte er in Rawitseh sich niederzulassen. Am 22. Mai dieses Jahres berichtete die Posener Kammer über ihn an den Minister Hoym, ״da er als ein Arzt sich etablieren will und dergleichen Persohnen wohl eher in die Provinz zu ziehen als davon zu ent fernen sind“. Kurz zuvor hatte er in Meseritz im Alter von 22 Jahren Nanette, die Schwester des Posener Arztes Dr. Simon geheiratet, nicht ohne dass infolge des Fehlens des Trauscheins dem Brautpaare Hindernisse und Widrigkeiten erwuchsen. ד׳ זימאן מפאזן [=Dr.] subskribierte auf תורת לשון עברי, Breslau 1796.ף Am 13. Mai 1793 wurde Arndt (Aaron) Wolff, 21 Jahre alt, bei den Medizinern immatrikuliert. Sein Vater Wolff Arndt war Kaufmann in Spandau. Seine Heimat war Brandenburg. Er hatte sich privatim vorgebildet und ein Zeugnis über seinen Fleiss vom medico-chirurgischen Kollegium zu Breslau beigebracht. Er ist mit dem bekannten Professor Aron Wolfsohn nicht identisch.‘* 2) Am 25. Juni 1794 wurde der Kandidat der Medizin Abraham Löwe inskribiert. Sein Vater war Löbel Abraham, ein Goldsticker aus Gross-Glogau. Seine Heimat war Breslau. Als ר אברהם בדל in Breslau erscheint er unter den Subskribenten auf תורת לשון עברי, Breslau 1796, und als Dr. Löwe subskribiert er in Breslau auf Fürstenthals סליחות-Ausgabe, Breslau 1823. Er starb hier am 2. sind, Katal. d. Michael’schen Bibliothek S. 217 Nr. 3270, Benjak. S. 431 Nr. 113. R. Chaskel Przyteker, Rabb. in Petrikau, s. Jüd. Literaturbl. XXIX 91. 9 Univ.-Matr. II 533, meine ״jüd. Aerzte in Grosspolen“ S. 17f., 38, Itu deutschen Reich I 164ff. 2) Üniv.-Matr. II 535, Jahrb. der jüd. lit. Ges. VIII 153f. In Ackermanns Gesch. der Juden in Brandenburg a. d. H. habe ich über die Familie nichts gefunden.

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