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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 94

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 94)
Language
German
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thea Veit, einer Tochter Mendelssohns. Mit beiden Frauen unterhielt er einen Briefwechsel. Im August 1791 hatte er bereits promovirt und lebte in Glogau, wo er als Stiftsarzt bei der ״heiligen Bruderschaft“ angestellt war und unter den Subskribenten auf Plessners נוזלים מן לבנון genannt wird. Er ist in Glogau 1764 geboren uud am 17. April 1834 daselbst gestorben.1) Am 19. Februar 1793 wurde Judas Isaak Fürst, 18 Jahre alt, ein Glied der medizinischen Fakultät. Sein Vater war der Schutzjude zu Frankfurt a. d. Oder Isaak Moses. Er hatte sich für die Universität ״allein vorbereitet.“ (propr. institut.). Seit 1802 und bis über 1830 hinaus wird Dr. Juda Isaak Fürst als Arzt in Berlin genannt. Sämtliche hier genannten Namen finden sich bei dem Berliner Zweige der Familie Fürst, und Moses Fürst wird in Hamburg 1690 bis 1699 genannt. Kasriel ben R. Jakob ben R. Mose ben R. Löbusch Fürst, der in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in Lissa lebte und literarisch hervorgetreten ist, ist möglicherweise ein Vetter des Doktors.2) Am gleichen Tage wurde unter die akademischen Bürger ein* gereiht Salomon Joseph Donat, Sohn des Joseph chirogos aus Frittik in Kleinpolen (Przytyk n. w. v. Radom), 18 Jahre alt. Er war Mediziner. Seine Vorbildung erzielte er durch Selbstunterricht. R. Joseph Zebi Hirsch aus Przytyk, Sohn des Salomo Salman, Rabbiner in Margolin [Margonin, Pr. Posen], ist Verfasser der עוללות הבציר, Novellen zu Mairaonides und Ethisches nach der Ordnung der Wochenabschnitte, Livorno 1779, und der Vorrede pp צבי (auf Thora). Das Buch richtet, sich auch gegen religiöse Neuerer und ist mehrfach approbiert worden.3) ף Univ.-Matr. II 52, Mitt. d. H. Alb. Hahn-Glogau, Schweitzer-München früher Glogau, Hans Landsberg, Henriette Herz, Ihr Leben n. ihre Zeit, Weimar 1913 S. 481 f., Hdschr. Mitteil. Alb. Wolfs-Dresden im Nachlasse M. Branns- Breslau. 2) Univ.-Matr. II 533, Adress-Calender ... Berlin 1802 S. 18ff., Monatsschrift 1901 S. 472, 485, meine ״Geschichte d. Juden in Lissa“ 8. 251; vgl. Freudenthal, Aus der Heimat Mendelssohns S. 18 Anm. 5, Jew. Enc. IV .*H7 und Rahmers jiid. Literaturblatt VIII 14, 32 über Fürst in Altona. 8) Univ.-Matr. II 532. Bloch (״Im deutschen Reich“ I, Berlin 1895, S. 168) hält chirogos für verderbt aus chirurgus. Ste'nschneider, Catal. Bodlej. S. 1523*, Anhang S. LXXXXVI, Katalog Buchhandl. Kauffmann-Frankf. a. M. 43 Nr. 1174, Pinner, Grabschriften, wo anscheinend die Approbationen unkorrekt

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