Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 93)
- Language
- German
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56 äowie die Ausgabe Berlin 1799 des ״Lajescharim Tehillah“, von Mose Cbajim Luzzatto mit einer Vorrede, unterschrieben ״D1\ Schoenemannu, ״Satanows letzter Beitrag zum Sammler (unter dem Namen seines Sohnes ״Seheima Salomo״) im vierten Bande“. Auch Graetz berichtet: ״Die Bekannten wussten, dass dieser Sohn wenig oder gar nicht hebräisch verstand.״ Dagegen nimmt Nepi-Gherondi an, dass die Polemik *gegen Jehuda Loeb Bensew im Minchath Bikkurim von Dr. Schoenemann stamme. Nach Rosenthal, dem Verfasser des יודע ספר, eines Anhanges zum Roest’schen Catalog, Amsterdam 1875, war Dr. Schoenemann Arzt in Driesen in der Mark. Die ״Neue Berliner Monatsschrift״ enthält im vierten Bande Seite 208—214 (1800) einen Aufsatz von Dr. Schoenemann ״jüdischer Nazioo״ ״an den Herrn Verfasser des Sendschreibens an Teller״ [David Friedlaender], und daselbst S. 303 -308 ״Übersetzung einiger Verse aus meines Vaters Assaf.“ Ob er der Herausgeber einer jüdischen Zeitschrift war, die unter dem Titel ״Judenbibliothek*‘ 1786 und 1787 erschien — Mendelssohn lehnte die Teilnähme ab —־ ist mir nicht bekannt geworden. Ein D1*. Scboenemann ist Verfasser der Schrift: Betrachtungen über Religion im Allgemeinen, über die Religion der Juden, über den Unterschied der Orthodoxen und der sogenannten Aufgeklärten insbesondere. Bei*־ lin 1829.x) Am 19. Mai 1791 wurde Ephraim Beer immatrikuliert, dessen Vater Abraham hiess und dessen Heimat Glogau war. Seine Vorbildung hatte er in Berlin genossen. Hier stand er in freunschaft־ liehen Beziehungen zu deu Häusern der Henriette Herz und Doro- *) Üniv.-Matr. II 524, Zeitschr. f. d. Gescb. d. Jud. in Deutsch]. IV 297, V 180ff., Graetz, Gescb. XI1 133, XI2 121, Nepi-Gberondi, תולדות גדולי ישראל S. 209, Zeitschr. f. hebr. Bibliogr. 1917 8. 46, Geiger, Gescb. d. Jud. m Berlin II 182, Fürst, bibl. jud. III 283. Satanows Todesdatum wird von Steinschneider (Zeitschr. f. d. Gescb. d. Jud. in Deutsch]. V 182) mit dem 25. Dec. .1804 bestimmt, vonZunz, (Monatstage des Kalenderjahres S. 68) mit dem 24. Dee. 1804, voll Pinner (Grabsehriften a. a. 0. S. 177) unter Berufung auf den Pinax der Berliner Cbewra Kadischa, der damals in Landsbuths Händen sich befand, mit Montag, 23. Tebeth 5565 d. i. der 25. Dec. 1804, der freilich ein Dienstag war. Jewish Encyci. XI 71 hat den 25. Dec. 1805. Letzteres ist Schreib- oder Druck־ fehler für 1804. Graetz a. a. 0. nennt den Dr. S. Schema Satanow; vgl. den oben genannten .״Schema Salomo“ und I Kön. 10,1. Im ״Meassef“ bedeutet die Abbreviatur ש־ש Schema Satanow (Delitzsch z. Gescb. der jüd. Poesie S. 108)