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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 89

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 89)
Language
German
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52 später erst mit seinem Vater zum Christentum übertrat oder gleich nach seiner Geburt getauft worden ist, wird in den bisher bekannt gewordenen Nachrichten über den Vater nicht berichtet.1) Am 5. Mai 1789 wurde Jaques Meyer bei der medizinischen Fakultät inskribiert, dessen Vater Israel Samuel ein Kaufmann in Wittstock war. Angabe der Confession fehlt. 1769 starb in Königsberg i. Pr. ein Meyer Wittstock, und 1815 hat es in Wittstock eine jüdische Gemeinde gegeben. 2) Am 11. November 1788 erfolgte die Eintragung zweier Brüder bei der medizinischen Fakultät: Joseph Marcus und Levin Marcus, Söhne des Breslauer Kaufmanns Marcus. Ihre Heimat war Korew in Kleinpolen. Levin Marcus scheint mit dem um 1797 in Breslau praktizierenden Arzte Levi Marcus identisch zu sein, hat aber mit dem Berliner Levin Marcus, dem Vater der Rahel Lewin (geboren 1771) nichts zu tun. 1826 wurde ein Dr. Marcus aus Breslau zum Gemeindearzt in Filehne gewählt. ף Am 3. Mai 1789 wurde Moses Levin bei der medizinischen Fakultät immatrikulirt, dessen Eltern bereits verstorben waren, und dessen Heimat Lublin in Polen war. Mit dem Hamburger weiter unten genannten Arzte Moses Löwe, der dort von 1805 bis 1809 praktizierte, ist er nicht identisch.4) י) Uoiv.-Matr. 11510. Vgl. oben unter 1755. In der Monographie Jacobsons über den Vater (Histor. Monatsbl. f. d. P1*. Pos. 1916 S. 37) fehlt Friedrich. Der dort genannte 1765 oder 1766 in Lissa geborene Chemiker Professor Friedrich Benjamin Wolff wird in einen anderen Zusammenhang gewiesen. Ein F. W. Wolf Jr. versah Dr. Jakob Ezechiel Aronsons ״Vollständige Abhaudlung aller venerischen Krankheiten“, Berlin 1808, mit Anmerkungen (Jew. Ene. II 135). s) Univ.-Matr. II 510, Vogelstein-Birnbaum, Festschr. z. 200j. Bestell.... חברה קדישא» Kgsb. i. Pr. 1904, Anh. S. 26 Nr. 521, Zlocisti, Mitwirk, der Jud. an d. freiw. Krankenpfl. in den Befreiucgskr., Berlin 1898, S. 32, Jiid. Presse 1871 S. 611. 8) Univ.-Matr. 11 512, Brann, Jahr-Buch z. Belehr, u. Unterh. XLVI, Breslau 1898, S. 62 Anm. 1, Mitt. d. H. Rabb. Nobel-Schneidemühl d. d. 27. 11. 1912, Zeit, des Judent. 1908 S. 259. Mit Dr. Koreff sind die beiden nicht zu« identifizieren, 8. Branns Jahr-Buch XLHI 13, XLVI 25 Anm. 3. 4) Univ.-Matr. II 428, Grunwald, Mitteilungen der Gesellsch. f. jüd. Volk8k. XII 61. Vgl. unten unter 1804.

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