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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 88

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 88)
Language
German
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51 Arbeit bei intermittierenden Fiebern zum Doktor promoviert. Er hatte dies schou vielfach erörterte Thema, für das er eine reiche, auch ausländische Literatur anfübrt. darum erwählt, weil er eine kurze und zusammenhängende Übersicht über die gebräuchlichsten Heilmittel dieser Art und ihre Wirkung geben wollte; er selber hatte bei seinen Studien reiches Beobachtungsmaterial gesammelt, nicht zuletzt an seinem eigenen Körper, der länger als ein Jahr hindurch von solchen Fieberzuständen heimgesucht und von den verschiedensten Ärzten mit den mannigfachsten Medikamenten behandelt wurde.u Die Promotionsschrift erschien 1786 in Frankfurt a. d. 0., Typogr. Winter, 4° 36 S., und hatte den Titel: Specilegia quaedam de Medicamentis, quae in fibrium intermittentium curatione praesertim proficua sunt. Unter dem Vorsitz des Prodekans Johann Christoph Andreas Mayer, Leibarztes des Kronprinzen, ord. Professors, Physikus des Kreises Leubus und der Stadt Frankfurt und Mitgliedes der Kgl. Akademie. Die Arbeit enthält ein Vorwort und 51 §§.x) Am 25. Februar 1788 wurde Lazarus Lion bei der medizinischen Fakultät eingetragen. Sein Vater war ein Amsterdamer Kaufmann. Ob er mit Jakob Jehuda Arje Lion (Leon Teinplo), dem Verfasser des תבנית היכל, Middelburg 1642, der gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts in Amsterdam gestorben ist, in Beziehung zu setzen ist, wird in einer Zuschrift d. H. Sigmund Seeligmann-Auisterdam d. d. 18. Dez. 1912 für unwahrscheinlich gehalten. 1805 arztete in Amsterdam R. Hirz Levi Rofe, genannt Doktor Lemann. * 2 *) Am 2. Mai 1788 wurde Friedrich Wolff i. [= iuris] cand. immatrikulirt. Sein Vater war der in Lissa i.?. praktizierende ״Protomedieus der Heere des Königs von Polen4״ Dr. Emannei Abraham (sic) WoilF. Ob Friedrich noch als Jude geboren ist und J) Univ.-Matr. II 504, Jahrb. d. jiid.־lit. Ges. V 205, Freudenthal, Die Familie Gomperz S. 100, Derselbe, Aus d. Heim. Mendelssohns S. 108, wo über den Grossvater, den Oberältt sten, Hoffaktor und Günstling Friedr. Wilhelms 1 Moses Levi Gumperts, Monatsschrift 1906 S. 427. Ein 0פר רפואות des Isachar Bär ben Gumpel, das in Prag ohne Jahresangabe (in 8°) erschien, erwähnt Benjakob Buchst. ך Nr. 228. Vgl. unten beim Jahre 1794. 2) Univ.-Matr. II 508, Pinner, Grabschriften der berühmtesten Männer, Berlin 1861, S. 176, Benjakob Buchst. ת Nr. 20, זמירות ישראל a. O.

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