Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 34)
- Language
- German
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Gedenkworte, FAieses Jahrbuch kann nicht hinausgehen, ohne treuer, unvergesslicher Förderer und Freunde der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft zu gedenken, die in der Zeit seit dem Erscheinen des vorigen Jahrbuchs uns genommen wurden. Das schliessende Jahr war ein ernstes, tiefschmerzliches Jahr für uns. Kurz vor dem Feste der Freude*. dem Hüttenfeste, wurde der Mitbegründer undi erste Vorsitzende unserer Gesellschaft, Direktor Gerson Lange זציל, in die lichten Höhen der Ewigkeit hinaufgerufen. Welch gewaltigen Schmerz der Verlust dieser herrlichen, von edelster Begeisterung für das Judentum getragenen Persönlichkeit am Orte seines erfolggekrönten Wirkens, in Frankfurt a. M., und weit und breit in allen Kreisen der Gleichstrebenden erregte, ist in lebendiger Erinnerung. Der jüdischen Welt wurde ein Erzieher in ihm genommen, dem es gegeben war, seine Begeisterung für das Judentum und dessen heiligen Besiti tief in die Herzen derer zu senken, die ihm zur Heranbildung anvertraut waren. Doch bei seiner Schule und deren KdgMftgen machte er sicht Halt, sein Seimes war es, feurige Liebe für unsere heilige- Beligion und deren Geistesschätze in möglichst vielen Kreisen m erhalten und zu entzünden. Die im Bund ipdi$jßfeer Akademiker zusammengeschlossene gesetzestreue Stadentenacha# zählt ihn ZU ihren liebevollsten Förderern. Der Gedanke an die; Gründung unserer Jüdisch*Literarisehen Gesellschaft war feanm ausgesprochen, als׳ er mit Feuereifer es sieb angelegen sein kess, diesen Gedanken in die Wirklichkeit uwzusetzen. ln seinen!