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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 35

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 35)
Language
German
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vt Amtszimmer wurden die wichtigsten Beratungen des Vorstandes der Gesellschaft abgehalten. In edelstem Wetteifer mit den Collegen und besonders mit unserem unvergessenen B. Salomon Bamberger זצ״ל von Hanau wurde da abgewogen und vorbereitet, was die Jüdisch-literarische Gesellschaft den ihr gesteckten hohen Zielen entgegenführen sollte. Zu ihren ersten Aufgaben rechnet es unsere Gesellschaft, die bedeutungsvollen, geschichtlichen Forschungen R. Jizchak Halevy’s weiten Kreisen zugänglich zu machen. Direktor Gerson Lange, der neben eifrigem Talmudstudium und der begeisterten Hingabe an die Durchforschung der Bibel, sich auch Naturwissenschaften und Mathematik zu Lieblingsfächern' erwählt hatte, stellte sich hier um, und bemühte sich in klar durchdachten anziehenden Vorträgen, sowie in einer Reihe wissenschaftlicher Aufsätze, Jung und Alt mit den kostbaren historischen Funden Halevy’s bekannt zu machen. Es wären noch viele Worte notig, um die Bedeutung Gerson Lange’s, sein vielseitiges Wirken auch nur annähernd zu schildern. Wir beziehen uns hier auf die vielfachen Würdigungen, die Gerson Lange's Lebenswerk in Wort und Schrift gefunden hat, und begnügen uns, auf seine aufopferungsvolle, hin“ gebende Tätigkeit für unsere Gesellschaft zu verweisen. In unserer Gesellschaft wird* das Andenken des geliebten, gütigen,, hochbegabten Mannes, der sie seit ihrer Gründung zielbewusst und erfolg־ reich leitete, nie verlöschen. * * .־ .. . - ... . * Noch eine Lichtgestalt verschwand in diesem opferheischenden Jahre aus unserem Kreise. Der gewaltige Schmerz lebt noch in uns, den das unerwartete Hinscheiden des jugendlichen Rabbiners Dr. Moses Marx זצ״ל aus Darmstadt auslöste. Seit vielen Jahren war er Mitglied unseres Vorstands. Die aufreibende Tätigkeit in seinem grossen Amtsbezirke und die Gewissenhaftigkeit, mit der er seine Amtspflichten aüffasste, Hessen ihm nicht viel Zeit übrig. Doch einen guten Teil seiner freien Stunden widmete er unserer Gesellschaft\

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