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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1923-01-01 · XV. (1923) · page 234

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XV. (1923)
Date
1923-01-01
Page
– (sequence 234)
Language
German
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231 öffentlichen Gottesdienste stattfindet oder nicht, immer nach dem מעם תחתון. dem Q., zu singen habe. R. Ascher Amscbel Worms in Sijag la-Thora, סייג לתורה, Frankfurt a. M. 1766 ף (im Anhang des Buches) polemisiert gegen diese Ansicht in einer längeren Abhandlung, aus welcher die wichtigsten Gegengründe und sonstigen Bemerkungen hier mitgeteilt seien. 1} Der Ausdruck Q. K. ist nur anwendbar auf Wörter, bei welehen ein Buchstabe zu lesen ist, welcher nicht geschrieben steht u. ä., aber nicht auf die Akzente, welche lautlich doch nicht vernehmbar sind. — 2) Die Mas. zu Gen. 4 zählt 25 Verse, welche in der Mitte beim Schreiben unter• brochen sind. Wenn man nun bedenkt, dass diese Unterbrechungen sich nur auf die Art des Schreibens beziehen, d. h. dass ein Teil der Zeile unbeschrieben werden soll etc.** 2 *), so würden es nach Hanau’s Ansicht bedeutend mehr sein (nämlich in Ex. 20. 13 und 14, wo verschiedene Zwischenräume vorgeschrieben sind, obwohl dieselben nach dem Q.. dem*טעם תחתון, eine Unterbrechung des Verses bedeuten und folglich in der Masora mit aufgezählt hätten werden müssen). — 3) Bei den Q. K. ist wenigstens die eine Ausdrucksweise zu lesen, während bei den Akzenten keine derselben im Pentateuch vorhanden ist. da doch, wie bekannt, die Akzente in der Thorarolle selbst nicht aufgezeichnet werden dürfen*). — 4) Hanau erklärt die beiden Ausdrücke עליון und תחתון dahin, dass der obere Akzent derjenige sei, welcher Moses von dem עליון, dem Höchsten gegeben wurde, und der untere Akzent ist derjenige, welchen Moses unten dort, wo das Volk stand, mitgeteilt hatte. Schon Heidenheim in seiner Pentateuch-Ausgabe Meor Enajim, Band 2, S. 77, macht auf das Unhaltbare dieser Erklärung aufmerksam, wodurch die Hauptstütze für Hanau’s Charakterisierung der מעמים wegfällt4). (Abgesehen hiervon scheint die Erklärung der beiden Ausdrücke den Vergleich mit dem Q. K. nach der Anschauung, wie Hanau sie in seinem grammatikalischen Werke Binjan Schelemo vertritt, nicht auszuhalten). Hiernach. wäre also die Ansicht Levita’s zu Recht bestehend; nur der Grund, den er für das Fehlen der Q. K. ף Si. Lath. *) Vgl. Minchath Scliai zu Ex. 20. 4., Tur und Schulchan Anteil, Jor• Deah 275. s) S. Schulchan Aruch Jore Deah 274. 7, 4) Die richtige Erklärung 8. bei Heidenheim das.

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