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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1923-01-01 · XV. (1923) · page 233

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XV. (1923)
Date
1923-01-01
Page
– (sequence 233)
Language
German
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230 Vocale und Accente (ספר היחש לכתב אשורי ולתולדות הנקודות והטעמים) S. 84 vor, dass er eine vollständige Kategorie von Q. K. gänzlich übersehen habe; denn z. B. in Ez. finden sich sehr viele Wörter, welche im K. das Jod des Suffixes für den Plural nicht haben, im Q. dagegen wohl. Bacharach dürfte hier Levita's Worte falsch aufgefasst haben. In den ״Ersten Tafeln“ erklärt Levita nämlich, was als plenum oder defektivum bezeichnet wird. Er bemerkt dort ausdrücklich, dass durch eine scriptio plena oder defectiva niemals der Sinn des Wortes geändert wird, worin ja auch tatsächlich die eigentliche Bedeutung der חסידות und יתירות besteht, und dies meint Levita, wenn er uns mitteilt, dass sich bei diesen niemals ein Q. K. vorfände. Dischbeck, der den Sulzbacher Druck des Masoreth ha-Masoreth besorgt hat, erläutert dies mit einem Beispiel: Wenn Gen. 1. 14 das Wort לאותות ohne Waw geschrieben werden muss, gesprochen aber so, als wenn der Buchstabe vorhanden wäre, so ist hierbei die Lesung mit Waw nicht notiert worden. In vielen Codices sind allerdings einzelne plene und defective als Q. K. angemerkt. Ausserdem konstatiert Levita, dass die Bezeichnung Q. K. niemals auf Unterschiede in der Vokalisation und Akzentuation anwendbar sei und auch nie anzutreffen ist. Eine andere Auffassung hierüber hat R. Salomon Hanau in seinem Werkchen שערי תפלה (Amsterdam 1766) Nr. 325, welcher die doppelte Akzentuation beim Dekalog als Q. K. bezeichnet, und zwar sei der טעם עליון das K., welches nicht zu lesen ist, während nach dem טעם תחתון, dem Q., man die Vorlesung aus der Thora zu gestalten habe. Uber den Gebrauch der beiden Akzentuationsarten des Dekalogs sind die Ansichten verschieden: Lun sah o, Or Thora, will den טעם עליון bei dem öffentlichen Gottesdienst in der Gemeinde angewandt wissen, während der einzelne, welcher aus der Thora liest, sich nach dem טעם תחתון zu richten habe; nach einem anderen Minhag wird der טעם עליון beim Vorlesen des Dekaloges beim Wochenfest und der טעם תחתון bei der Vorlesung am Schabbath Parschath waethchanan gebraucht 1). R. Salomon Hanau fordert, dass man an allen Tagen und ohne Unterschied, ob die Vorlesung beim 1) Vgl. liesponseu Maseath Binjamin Nr. 6, Minchath Schai zu Ex. 204 י und Magen Abrabam 494. 1.

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