Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XV. (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 232)
- Language
- German
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- Job 1× ep/1005326
- Rashi 1× ep/2781487
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VI. An 15 Stellen sind zwei aufeinanderfolgende Wörter zasam־ mengeschrieben. die aber getrennt gelesen werden, z. B. Gen. 30.11: K. בגד, Q. 1בא גד), und an 8 Stellen ist es umgekehrt, z. B. 1. Sam. y. 1: K. מבן־ימין, Q. 2מבנימין). . VII. Obscöne Wörter im K., für welche im Q. ein anderes steht, z. B. Deut. 38. 30: K. ישגלנה, Q. ישכבנה*). Levita schreibt ferner, dass als K. Cb. niemals ein Wort vorkommt, welches plenum oder defectivum im K., ist jedoch im Q. nicht*י ebenso umgekehrt. Ihm wirft aber Bacharaeh in seinem Warschau 1854 erschienenen Werkchen über den Ursprung der Die richtige Lesart ist die oben stehende (nach G. Ü.). Bei den anderen Ans־ gaben muss eine Verwechslung vorliegen, denn in seiner 3. Vorrede, wo L. auch diese Zahlen angibt, stehen sie in allen Ausgaben gleich. — Vgl. über diese Stellen auch Kapitel V dieser Arbeit. *) Ferner: Ex. 4. 2; Deut. 33. 2; Jes. 3. 15; Jer. 6. 29, 18. 3; Ez. 8. B; Ps. 10. 10; 55. 16, 123.4; Ijob 38.1; Nech. 2.13; Ijob 40.61; 1. Ohr. 27. 12, 9. 4. — Mas. Sof. hat auch alle diese bis auf Ex. 4. 2, das aber in der Mas. zu 1. Chr. 27. 12 aufgezählt wird. 2) Ferner: Ri. 16. 25; 1. Sam. 24. 8; Jes. 44. 24; Klgl. 1. 6, 4. 3; 2. Chr. 34. 6; Jes. 9. 6. — Bei diesem letzteren wundert sich Levita, dass die Weisen im Talmud einen bestimmten Sinn für die Trennung wissen wollen. Nach seiner Ansicht hat das לם> analog zu Jes. 33. 7, wo für □אראה לה steht □אראל und 1. Kön. 19. 21 בשלם anstatt יבשל להם die Bedentung von □אראל□ .לה erklären ebenso Raschi nach Dunasch und Menachem, ferner Jonathan, Kimchi, R. Levi ben Gerschom. Raschi selbst hält das Mem für das Suffix der 3. Person Plural, sich beziehend auf die zwei Ochsen, welche jedes Gespann hat; ebenso ist Jes. 33. 7 das Mem als Suffix aufzufassen. Man mag diese zwei Wörter deuten, wie man will, keineswegs ist es angängig, ein alleinstehendes לם al* להם zu deuten, schon deswegen nicht, weil man nicht wissen würde, auf wen es sich bezieht. Es genügt fernerhin auf keinen Fall die einfache Vermutung, dass wahrscheinlich in manchen Handschriften das Wort in zwei getrennt war, wie Semler erklären will, sondern mindestens hätte Levita den Beweis liefern müssen, dass es wenigstens in einem Codex getrennt stand. — Die Deutung der Weisen, von welcher Levita hier spricht, 181 Sanhedrin 94 a: מפני מה בל מ״ם שבאמצע תיבה פתוח וז־ז סתום ביקש ה״קב״ה לעשית חזקיהו משיח וסנחריב נע ומנוג׳ אמרה מדת הדין לפני הקב״ה רבעו של עולם ומה דוד מלך ישראל שאמר כמה שירות ותשבחות לפניך לא, ,עשיתו משיה. חזקיה שעשית לו כל הנסים הללו ולא אמר שירה לפניך תעשהו משיח לכך נסתתם (S. die Erklärungen Rascbi’s dorts. Vgl. auch Kimchi z. Stader eine Midrascherklärang erwähnt in Zusammenhang mit Nech. 2. 13, wo im K. steht מ“ם פתוחה) הס הפרוצים)• *) Vgl. Kapitel VI. dieser Arbeit.