Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XV. (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 132)
- Language
- German
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129 1702“ S. X!. — Der Denunziant I8ai Frankel war der Kronzeuge in dem Prozess gegen Elkan Fränkel. Sein Denuntiantentnm erscheint uns nun um so verwerflicher, als es sich gegen den eigenen Vetter richtete; denn Elkans Mutter Rietschel war eine (Stiel) Schwester von Isais Mutter Gütel. — S. 51. — Ahrons erste Tochter hiess Zarde, die zweite Necbarna. Koppel Levi war Stammvater der In der ganzen Folgezeit in Sulzbach blühenden Familie Fränkel, während Ahrons Nachkommen im Mannesstamm den Familiennamen Arnstein annahmen. Das. ־— Textzeile 6 v. u. st. 1729 1. 1744. 2. Meschullam Salman 1721 -64. S 62. In dem interessanten kaiserlichen Erlass d. a. 1753, der den Rabbinern einen scharfen Verweis erteilt, weil sie in ihre Buchapprobationen Nachdruckverbote einzusetzen pflegen, ist ein Teil ausgefallen. Zif. 2 muss lauten: ״Weilen man wahrgenommen, dass die Jüdische Rabbiner ״unter allerhand sich hochmüthig beyl egenden Tituln und mit ״ärgerlichsten Eingriffen in die Magistratische und Landesherrl. ״Gerechtsame sich anmassen, denen Verlegern derer Jüdischen ״Bücher vermeinte Druckungs-Freyheit auf gewisse Jahre zu er- ״teilen, uud darinnen unter denen schwehrsten ßan-Formuln zu ,.gebieten, dass niemand, wer der immer seye, solche Bücher nach- ״drucke: Und dann Eingangs gedachte Kayserl. löbl. Bücher- ״Commission Einem Hochedlen und Hochweisen Rath allhier zu ״Franckfurth am Mayn unter dem 28. delab. requiriret, sothane ״Kayserl. allerhöchste Willens-Meynung denen sämtlichen Buch- ״handlern und Buchdruckern sowohl als auch gesamter Judenschaft ״bekannt machen zu lassen: als wird . . . “ Das. — Die hier genannten Förderer des Talmuddruckes Benedikt Lemle, Simon Manus1) und Samuel Meir Hassfurter waren auch die Verleger des Talmuds. S. 66 ff. st. Props 1. Proops. 1) Löwenstein im Jahrbuch 1910 S. 127 vermutet in diesem einen Sohn Ahron Fränkels. Doch dieser hiess Manus Simson. Der hier genannte Simeon ist vielmehr des Letztgenannten Sohn. — Vgl. meine Note **• zu S. 51 nach Kaufmann ״Letzte Vertreibung*. Jahrbuch der Jüdiseh-Uterarischen Gesellschaft XV 9