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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1923-01-01 · XV. (1923) · page 97

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XV. (1923)
Date
1923-01-01
Page
– (sequence 97)
Language
German
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u dankte er seinen Freunden in Livorno und anderen italienischen Gemeinden, R. Eiieser Chai Schealtiel Rekanate, dessen gelehrten Söhnen ß. Isaak und R. Josua, deren Schwester, sowie R. Emanuel Ergas. R. Josef Leon und R. David Rokach. Sein hier erwähntes Werk פט המנורה — nach Benjakob Novellen zur Thora — ist wohl ungedruckt geblieben. Von seinem Kommentare zu den zwei anderen Ordnungen des Jeruschalmi ist nur derjenige zu Berachoth und — nach Benjakob — dem ersten Blatte von Peah gedruckt worden, nach Frankel ohne Orts- und Jahresangabe, ein Nachdruck der Krakauer Ausgabe, nach Benjakob ein Livorneser Druck, nach Asulai ein deutscher. Unveröffentlicht blieben auch seine Novellen zu Sabbat und Erubin unter dem Titel באר מים חיים. Lange nach seinem Tode wurden seine Geisteswerke wiederum aufgelegt. Frankel beurteilt ihn folgendermassen: ״Auch der grosse Gelehrte, der Verfasser des פני משה, von grossem Scharfsinn und Sacbkennt־ nis, hat davor sich nicht in acht genommen [nur die einfache Deutung zu geben]. Wo er eine Erklärung gibt, lehnt sie sich an eine solche an, die ihm durch scharfsinnige Erörterungen der Worte des ß. Mose ben Maimon gekommen ist. An denjenigen Stellen, an denen es keine‘ Hilfe durch Klärung der Worte des R. Mose ben Maimon .fand, kürzte er seinen Kommentar und ging — seine Ehre möge verzeihen — nicht genügend in die Tiefe zwecks Erfassung der endgültigen Deutung1 ״). Am 8. Dezember 1779 wurde Simon Hertz bei der medi-, zinischen Fakultät aufgenommen, dessen Vater Hertz Simon als ״Rabbiner der Juden zu Amsterdam״, und als dessen Heimat Nymwegen in Geldern angegeben wird. In einer Bemerkung heisst 7) Univ.-Matr. 11 477, Lewin, לעליות אליהו Stettin 1856, S. 28 a, Fiinn קריה נאמנה S. 133, Graetz, Gesch. XI1 120, לירושלמי נשים Amst. 1754, Titelbl., Vorw., Ende, Jew. Enc. Vll 429, Machsor Ritus Avignon ליו״ב Amst. 1766, Appr., Nachwort, Frankel, תלמוד ירושלמי 0'?רעים Wien 1874, S. Vlll, Benjakob S. 487 Nr. 942, wo ed. Berlin 1862 (נזיקין) fehlt, Asulai, ש□ הגדולים U» Wien 1864, S. 56 b. ln dem Exemplar Jeruschalmi Berachoth mit dem Kornmentare des R. Mose, das Eigentum des jüd.-theol. Seminars Breslau ist, ist von einem Kommentare zu פאה nichts vorhanden. Die Aehnlichkeit der Ausgaben נזיקין un<l ברכות i8t s0 augenscheinlich, dass die Annahme Benjakobs, letztere sei gleichfalls eine Livorneser Edition, viel Wahrscheinlichkeit hat. Es ist verwunderlich, dass Asulai das nicht erkannt haben sollte. Benjakob S. 487 Nr. 938.

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