Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XV. (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 86)
- Language
- German
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83 er auch arabisch. Auf Seite 16 b sind die Rabbiner aus Polen, Lithauen, Kurland und Samogitien verzeichnet, die das Werk approbierten. Es folgten sodann gereimte Aphorismen, Gleichnisse und Erklärungen von Bibelstellen. 1793 finden wir ihn in Prag wieder, wo er seine moralischen Erzählungen מגלת סדרים mit Approbation des dortigen Rabbinats veröffentlichte, ״weil stark wie der Tod meine Liebe zu den Kindern meiner Gemeinde ist“, wie er in der Vorrede versichert. In einem Gedichte dankt er, seinen Mäcenen Israel, Edlen v. Hönigsberg in Wien (st. 19. Januar 1808), Joachim, Edlen von Popper in Prag, und seinem Freunde Lipmann ..״ מאteuer und geehrt in Breslau und der Landschaft"; das ist wohl der dortige Hofagent Lippmann Meyer. Sein letztes Werk — anderes blieb ungedruckt — ist das moralisierende היכל עונג, das er 1797/8 in Grodno drucken liess. Im Vorworte durfte er als seine Freunde R. Elia Wilna, R. Jesaja Berlin (Pick) in Breslau und den Prager Rabbinatsvorsitzenden R. Salomon [Emrich oder Gumpertz] nennen1). In neue Beleuchtung rückt Jehuda und sein Weik sowie manch anderer Arzt jener Epoche durch die Mitteilungen eines christlichen Zeitgenossen, des bekannten Professors in Bützow und Rostock Tychsen♦ Dieser teilt in seinen Bützow'schen Neben« stunden V Seite 47 ff. folgendes mit: ם׳ עמודי בית יהודה von R. Jehuda Levi Horwitz. Amsterdam 1767. 100 Blätter in klein 4. in der neuen Druckerey des R. Lebh Sussmann, welcher selbst auf der umgewandten Seite des Titelblatts seinen Nahmen unterschrieben *) Univ.-Matr. 11 449, Zeitschr. f. hebr. Bibliogr. XX 45, Delitzsch, Zur Gesch. der jüd. Poesie, Leipzig 1836, S. 85 f., 114, woraus z. T. Fürst, bibl. jud. 1 410, Fünn, קריה נאמנה, Wilna 1860, S. 172 f., 282, Benjakob צ Nr. 127, כ Nr. 310. Das Epitethon השומר משמרת יהירביץ> das er sich beilegt, bezeichnet nicht Beziehungen zwischen ihm und der Gemeinde הירביץ (Stein- Schneider, Catal. Bodlej. S. 1328, im Index das. bereits verbessert) sondern sein$ Zugehörigkeit zur Familie Hurwitz und wohl auch seine Frömmigkeit (יחו רביץ,= יהורביץ)• Nach Jew. Enc. VIII 420 lebte er in Hasenpoth in Kurland. Über Hönigsberg s. Ben Chananja I 544, Jew. Enc. VI 4571., Mayer, die Wiener Juden2, Wien u. Berlin 1918, S. 513; Popper s. Kaufmann-Gedenkb. S. 560ff., Jahrb. d. j.־l. G. X 17, 25 Anm. 3 MS 1901 S. 95, 1918 S. 298; Meyer s. Graetz-Jubels. S. 258 Anm. 4, MS 1893 S. 96, 192f., Hartog Leo 8 . Landshuth, תולדות אנשי השם s. 56 f., 61. Emrich s. Jahrb. a. a. O. S. 13« 6*