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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1923-01-01 · XV. (1923) · page 83

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XV. (1923)
Date
1923-01-01
Page
– (sequence 83)
Language
German
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80 Am 11. Mai 1772 wurde Levin Wolff bei der medizinischen Fakultät eingetragen, dessen Vater ein bereits verstorbener Kaufmann in Landsberg an der Warthe gewesen ist. Der letztere, wohl Wolff Salomon, war dort 1756 Beisitzer und starb am Neu׳ mondstage Nissan 1762. Ob Levin Wolff mit dem Hamburger Arzte (1791—1826) Ludwig Wolf identisch ist oder mit dem Inowrazlawer (Hohensalzaer) Wundarzt Louis Wolff, der am 18. September 1834 naturalisiert worden ist, ist ungewiss. Ausge־ schlossen ist indes seine Identität mit dem Hamburg-Altonaer Arzt Dr. William Leo Wolff (starb 1850), welcher der Sohn eines Alt- Streiitzer Arztes war, und mit dem Posener Arzte Dr. Ludwig Wolff1). Am 28. Juli 1772 wurde Jacob Fränckel bei der medizinischen Fakultät immatrikuliert, als dessen Vater der damals bereits verstorbene Jakob Moses angegeben wird. Als seine Heimat wird Breslau bezeichnet. Ob der Student mit dem späteren R. Jakob Frankel identisch ist, der in Breslau auf das תורת לשון עברי, Breslau 1796, subskribierte, vermag ich nicht zu sagen. Er wird hier jedenfalls nicht als Arzt bezeichnet. Ebenso ist die Identität des Vaters mit R. Moses Fränkel zweifelhaft, der als Bruder des R. David Fränkel, des Berliner Rabbiners und Verfassers des קרבן עדה, genannt wird. Aber auch in die Familie Teomim-Fränkei in Breslau ist es schwierig ihn einzureihen, ebenso in die sonst noch dort namhaft gemachten Fränkel aus dem achtzehnten Jahrhundert2). l) Univ.-Matr. II 443, Mitteil. d. H. Rabb. Dr. Elsass-Landsberg a. d. W. v. 22. 11. 12 aus den Akten der dortigen Synagogengem., Zeitschr. f. hebr. Bibliogr. XVLIl 56, Verz. sämtl. naturalis. Isr. S. 124, Grunwald, Mitteil. d. Gesellsch. f. jad. Volksk. XI 82, XII 28 Anm. 3, 62, meine rjüd. Aerzte in Grosspolen“ S. 28. a) Univ.-Matr. 11 444, Landshuth, יתולרות אנשי השם Berlin 1884, S. 59, Löwenstein, Blätter f. j. Geseh. u. Lit. IV, Mainz 1903, S. 53 (Beil, zum Israelit). Der in Zeitschr. f. hebr. Bibliogr. 111 127 [wo עיר חדש ע" ח Nowemiasto, Korczyn n. ö. v. Krakau ist] erwähnte Jakob Teomim-Fränkei aus Breslau, der nach Benjakob Buchst, y Nr. 87 im J. 1813 als verstorben bezeichnet wird, war ein Nachkomms des R. Phoebus Teomim und R. Jona Teomim (Zeitschr. f. hebr. Bibliogr. a. a. 0.). Aber R. Chajim Jona hatte nach Löwenstein (Monatsschr. 1913 S. 351 f.) und Brann (Gesch. des Landrabbinats in Schlesien, Grätz-Jubelschr., Breslau 1887, S. 237, 254) nur einen Sohn, R• Isaak Josef Teomim, und der letztere nur Töchter.

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