Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XV. (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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17 ist allgemein bekannt, dass die Namengebung bei den Juden nicht willkürlich stattfand, dass stets Momente massgebend waren, die auf irgendeinen örtlichen oder zeitlichen Zusammenhang mit dem zu Benennenden hinwiesen. Vorgänge vor oder bei der Geburt eines Kindes waren in den meisten Fällen der Grund, warum dieser und kein anderer Name gewählt wurde. Die weitaus grösste Zahl der Namen, die in den biblischen Büchern Vorkommen — von Adam und Eva angefangen — werden an Ort und Stelle begründet. Dort, wo es die Bibel unterlässt, besorgt es der Talmud. Doch ist ein grosser Unterschied in der Art und Weise beider Erklärungen. Der Talmud, der das ganze Leben und Wirken der Personen, deren Namen er deutet, bereits abgeschlossen vorfindet, ist naturgemäss retrospectiv. Er bringt den Namen in Einklang mit dem Charakter und der Tätigkeit, der Name bildet einen Spiegel der Persönlichkeit, die ihn führt. Im folgenden soll eine Zusammen- Stellung solcher Namensetymologien gegeben werden, die durch Annahme eines נוטריקון gebildet sind. מגיל, יא. אחיו של ראש אחשורש סוטה לו: ששבאו אל אשבל סנה" קב. אח לשמים אב לע״ז אחאב " קט! בן שראה והבין בן ראובן דה כה. דאתי מדן בק בלא עם בלה עם בלעם סנה, קה. בלע עם מנהר סה. בייל לישני ודרש בלשן סנה, צד. חזקו יה הזקי׳ דה כה. עשה מריבה עם בעל ירובעל מניל' יג. שקוו ישראל?W יקותי^ סוטה לד: יה יושיעך מעצת מרגלים יהושע ריבע עם עשה מריבה בעם עשה מריבה בין ישר»1 לאביה׳ ירבעם סנה, קא: שבשמים תמוד טז. יעץ וריבץ תורה בישראל יעבץ סנה, סב: כוס בי עם זו כזבי כת צור מגיל׳ י: מרי דכיא מרדכי סנה, קב: נשה יה מנשה . Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft XV.