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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1923-01-01 · XV. (1923) · page 11

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XV. (1923)
Date
1923-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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8 Die Miscbna אבות פ״ה נדי führt es als Zeichen des חנם an, dass er die an ihn gestellten Fragen in richtiger Reihenfolge beantwortet: אומר על ראשון ראשון ועל אחרון אחרון. Auch der Lehrer soll von zwei zu behandelnden Themen das ersterwähnte zuerst, das zweite erst später ausführen. Doch ist auch eine Art Chiasmus gestattet und das zweite Thema vorerst zu erledigen: החוא דםליק 1מיניה ההוא ממרש בדשא). Beide Arten der Wahl der Reihenfolge werden für gleichwertig erklärt אלא זימנין מפרש ההוא דפתח ברישא 5זימנין ההוא דסליק מפרש ברישא). Für die Reihenfolge der Behandlung gewisser Themen sind auch andere, didaktische Gründe massgebend איידי דאתיין מדרשא 8מפרש להון ברישא). Die Anordnung des Lehrstoffes — der Thesen selbst — ist auch durch gewisse praktische Rücksichten bedingt. Es wird vorerst das Leichtere, von dem weniger zu sagen ist, vorweggenommen 4איידי דזוטרין מילי דבהמה ממא' פסיק ושד לה) und dann erst das Umfangreichere vorgetragen. Um der Tradition die ihr gebührende erhöhte Bedeutung zuzuerkennen, werden die aus ihr geschöpften Materien an erster Stelle genannt: 5איידי דאתיא מדרשא הביבא ליה). Doch wird dies nicht ganz consequeut durchgeführt: 6מפתח פתח בכינויין דאורייתא ברישא). Und wenn der Lehrer die Anforderungen, die an ihn in stilistischer und logischer Beziehung gestellt werden, erfüllt hat, dann gilt mit Recht der Satz des Talmuds .(7לשון חכמי׳ ברכה לשון חכמים עושר לשון חנמים מרפא Haben wir bisher über Stil und Ausdrucksweise des Lehrers und Schülers gesprochen, so wollen wir uns nun mit den Bernerkungen des Talmud über das eigentliche Sprachliche befassen. Hierher gehört vor allem die Art und Weise, wie seltene hebräische und aramäische Ausdrücke erklärt werden, in weiterer Folge dann Notizen, die wir. über fremde Sprachen im Talmud finden. Es werden oft biblische und aramäische Worte in der Weise erläutert, dass man eine Beziehung zwischen dem Gegenstand und seinem sprachlichen Ausdruck sucht, so dass das Wort eine Beschreibung des Gegenstandes enthält. Dies geschieht durch Zerlegung des •בכורו, יג. (4 נדרי, נ*~(8 נדרי, ג.(* נררי, ב: (* (עיי, מהרשל) כתובו, קג. ר נדרי, ג. (6 זבחי, סח.(״

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