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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 250

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 250)
Language
German
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242 nicht überflüssig, weil dadurch eventl. die Stimmenzabl des ihm beipflicbtenden späteren Gerichtshofs vermehrt werde, kann nicht befriedigen. Ich wage hier eine Lösung vorzuschlagen, die sich auf die Bemerkung von Maimonides und Bartinora in ihren Mischnakommentaren zu den Worten des zweiten Satzes, עד שיה,, גדול סמנו בחכמי* ^, aufbaut. Die genannten grossen Mischnaerklärer meinen, nm u'ur die kurzen Worte Maimonides’ zu zitieren: בחכמה כלומר שיהי־ ראש ישיבה יי׳ וזבית די1 חנם י..אותו שקדם: Der spätere Gerichtshof heisst dann grösser an Geiehrsamkeit als der frühere, wenn sein Vorsitzender 'ge».e^r*er »8*1 als der Vorsitzende des älteren '•chtshofs. Wir steiJen die Frage : wie ist es nun, wenn ein זי• *״ Gerichtshof durch Majorität die entgegenstehende Ansicht er^ ■־tzenden überwunden bat, und ein späterer Gerichtshof, seines ors! den älteren übertrifft, aber deshalb als-an ‘ Geder an Zahl wo*. gelten muss, weil sein Vorsitzender nicht lehrsamkeit zurdcksi. ,deö heranreicht, Wie ist es huh, fragen Wir an den älteren orsitzeiu! die TEntscbeidnng des älteren äufhebeP wenn der spatere Genchtsho. ,, Ansicht des Vor-! will, weil er der durch Majonta. v,ipflichtet? Kaan es ei1״ sitzenden des früheren Gerichtshof bv , , ׳ ... י נ ,• ▼ן . , . , n1c"t so gelehrt wie der Hindernis sein, dass sein Vorsitzender * . ,, 0 ix VT •a 1 * ג tt . •י י semigen macht? Es alte Vorsitzende 18t, dessen Urteil er zu dem scheint zweifellos, dass in einem solchen Fall u grössere, an Gelehrsamkeit aber zuriickstehende später die Entscheidung des älteren Gerichtshofs aufheben kann: ״•r nur an Zahl 4*Gerichtshof ^enn er nimmt ja gerade den alten, gelehrten Vorsitzenden, auf . den es ankommt, zu sich herüber. Wie von selbst lösen sich jetzt alle Schwierigkeiteß. ersten drei Mischnajoth des Traktat Edajoth erwähnen drei Fälle, in welchen Hillel und Schammai, — nach Halevys lichthring^uden Worten die Vorsitzenden von בית הלל ובית שמאי, der beiden Hochschulen von Schammai und Hillei — von den חכמים, den Mitgliedern ihrer Hochschulen, durch Majorität überwunden werden. In der . dritten Miscbna tritt zu der Majorität der חבמים als entscheidend das Zeugnis der beiden Weber, die eine Tradition im tarnen Scbemajn und Abtalions berichten, welche den Ansichten Hilleis und Schaag mafs nicht entspricht. Auf diese dritte Mischna beziehen sicli nach der, der Tossephta folgenden, Auffassung der. Rabbi Abrahaipb. David

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