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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 242

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 242)
Language
German
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234 das immer nur mit בראד wiedergegeben wird 1). Im Spätsommer 1682 fühlte Gabriel zur Doktorprüfung sich reif. Allein Geldm&ngel, an dem er seit seiner Ankunft in Italien litt, und eine lebensgefährliche Krankheit erzwangen einen Aufschub. ״Er unterzog sich seiner Prüfung in Padua vor dem Professor Turre, anstelle des Grafen Frimigelica, der seine Würden (grades) auf Conegliano hatte übertragen lassen, der aber in diesem Augenblicke krank war4״. Gabriel erfreute sich der Freundschaft des hervorragenden Mantuaner Rabbiners R. Juda Briel, und Kaufmann vermutet, dass sein talmudisches Wissen, von dem ein Brief Gabriels an R. Juda vom 23. Eiul 1682 rühmliches Zeugnis ablegt, ihm diese Freundschaft eingetragen habe. Aus dem Briefe ist ersichtlich, dass Gabriels Vater האלוף ד משה zur Zeit noch am Leben war. Eine tiefe Frömmigkeit leuchtet aus den Zeilen. Trotz der Gleichheit der Namen Felix und Mose scheint Gabriel mit dem gleichfalls in Padua promovierten Vital Felix oder Chajim ben Mose Josua Katzenelnbogen in Lublin keine verwandtschaftlichen Beziehungen gehabt zu haben. Er hätte gegebenenfalls den Namen der weitberühmten Familie Katzenelnbogen in seiner Namensunterschrift nicht verschwiegen. Die Zolkiewer Gemeindeordnungen vom 2. Schewat 1691 bestimmten, dass ״Kabal" mit dem ווסא מומחה מוהר״ר גבריאל נ״י vereinbare, dass er ohne Wissen des Kahal nicht in andere Gemeinden übersiedle. Möglicherweise ist unser Gabriel hier gemeint. Als Tobia in Adrianopel die Vorrede zumrriw מעשה schrieb, war sein Freund bereits in die Ewigkeit eingegangen. Gabriels Enkel Mordechai ben David Cohen erwähnt in seinen לקוטים מרפואה Heilmittel seines Grossvaters. Das Werk befand sich im Besitze Bartoloccis, des ״scriptor hebraicuB4״ an der vatikanischen Bibliothek 2). *) Vorw. und Einl. zum י מעשה טוביה Michael S. 427, Benjakob S. 87, 153, Revue a. a. 0., XXXII 137. Im יון מצולה > das 29 Jahre vor Gabriels Niederschrift des oben angeführten Briefes erschienen ist, wird gleichfalls zwischen בראר u»d בראד במדינת פולין קטן unterschieden (ed. Krakau 1896, 8. 6 b und 21a). Der Zusatz *Minoris Poloniae״ oder “,״דפאלניי war aber darum notwendig, weil gesagt werden sollte, dass es sich nicht um das bekannte Brody handelte. Die Vermutung Kaufmanns (Revue XXXII135), dass Gabriels Vater in letzterem Rabbiner war, ist daher unbegründet. ף Revue a, a. 0., Nissenbaum, לקורות היהודים בלובלין, Lublin 1899, S. 78 b, 157. Buber, קריה נשגבה, Krakau 1903, S. 114, Michael S. 803.

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