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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 216

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 216)
Language
German
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Scheeltoth, Halachoth Gedoloth und Halachoth Pesukoth. Von Dr. Ph. Frankl in Halberstadt. Die Abfassungszeit der Scheeltoth fällt in den Anfang des 6. Jahrhunderts!des 5. Jahrtausend) und zwar in die Zeit vor R. Acha's Auswanderung nach Palästina. Dies geht aus der Auf- Zahlung der Geonim und der Angabe ihter Regierungszeit sowohl bei R. Scherira, als auch bei R. Abraham ihn Daud hervor. Der Gaon R. Xatroi b. Emunah, wegen dessen Ernennung R. Acha Babylon verliess, war der Nachfolger des R. Samuel b. Mari, von welchem R. Scherira sagt, dass er 508 v4508) sein Amt augetreten habe. R. Abraham ihn Daud hinwieder bemerkt, dass im dritten Jahre des Gaouats R. Samuels, also im Jahre 511, R. Simon aus Rahira die Halachoth Gedoloth verfasst habe. Aus diesen Angaben ist ersichtlich, dass um diese Zeit (508) R. Acha noch in Babylonien gewesen ist. Da nun die H. G. die Scheeltoth als Vorlage benutzt haben und vielfach zitieren, so ist es nicht möglich, wie Weiss (ד״דו״ך IV, 20' meint, dass R. Simon aus Rahira. der doch ein Zeitgenosse R. Aehas war, dessen Werk erst von Palästina bezogen'habe. Halevvv macht hier mit Recht auf einen Widerspruch bei Weiss aufmerksam, der zuerst sagt, R. Acha sei erst nach der Wahl seines Sekretärs (R. Natroi b. Emunah) zürn Gaon nach Palästina gegangen, woselbst erst er zweifellos sein Werk verfasste, um — wie Weiss meint — die Geonim, die ihn desavouiert hatten, zu ärgern, während er an anderer Stelle die Abfassungszeit der H. G. in das Jahr 501 verlegt, also zum indest 10 Jahre vor der Auswanderung R. Aeha's. Nun aber sagt Weiss selbst, dass das Werk R. Acha’s in der nächsten, oder schon in dei selben Geoniiugeneration, eine so verlässliche Quelle war, dass

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