Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 181)
- Language
- German
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- Rashi 2× ep/1002670
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178 ״ דליMan kann anch sagen, dieser Gedanke liegt bereits im Namen אדדא, wie die Leute meinen: der Baum heisst um*, weil er ▼tele Geschlechter überdauert/‘ Raschi gibt folgende Erklärung: Eder ist ein hoher stattlicher Baum, der weithin sichtbar ist und die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich lenkt. Dadurch kennt man auch den Eigentümer und das Grundstück kann ihm nicht entfremdet ’werden, wenn er etwa seine Heimat verlassen und erst nach Jahren wiederkehren würde. In den ח״א des Maharscho wird darauf hingewiesen, dass der Aruch eine andere Erklärung hat; Er sagt יעשה מהן צדקה השובה ״ לפני ה, במרוםer soll mit seinem Vermögen Wohltätigkeit üben, die bei G. in der Höhe Anerkennung findet“ und ihm dort als sein Eigentum auf bewahrt bleibt, wie der König Monobaz sagte: אני ״ ,גנזתי למעלהich habe das Meine oben im Himmel aufbewahrt." (Baba bathra 11 a. Siehe das.) Welche von beiden Erklärungen, die doch scheinbar einander ausschliessen, ist nun die richtige? Welche von beiden hatte der Autor des Satzes im Sinne? Ich sage: beide. Wir haben hier ein beabsichtigtes Wortspiel vor uns. Das ergibt sich schon daraus, dass beide Erklärungen zu dem Wortlaut des Satzes nicht ganz stimmen. Nach Aruehs Erklärung — es ist die des R. Chananel, wie in so vielen Fällen — bleibt auffallend, warum er sich so verblümt ausdrückt und nicht lieber gerade heraus sagt יעשה מהן צדקה. Auch das ימע בהן ist störend, es sollte doch מהן heissen. Nach Raschi bleibt wieder auffallend, dass der Autor für seine Sentenz, die doch ohne Weiteres einleuchtet, eine Belegstelle aus der h. Schrift anführt und noch dazu eine solche, die doch an dieser Stelle und für seinen Zweck sehr wenig passend ist. Er wollte doch nur nachweisen, dass ״ אדידdauerhaft, fest“ bedeutet und dafür gibt es doch wahrlich andere Belege genug. Diese Schwierigkeiten bilden jedoch den besten Beweis, dass der Doppelsinn dieser Worte von dem Autor beabsichtigt war. Seine Worte sind zunächst im eigentlichen Sinne zu verstehen. Der Eigentümer eines Gutes pflanzt eine Zeder, um sich damit ein Andenken zu stiften und sein Besitztum sicherzustellen. Bildlich gesprochen meint er aber, wer sich sein Besitztum für alle Zeiten sichern und als ewiges Eigentum bewahren will 8011 י&ע בזק אדך seinen Reichtum und den Segen, den ihm G. verliehen, in Werken #