Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 180)
- Language
- German
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in ״ מהודEs ist eine Regel: was mit dem Unreinen verbunden ist, bleibt unrein; mit dem Reinen rein.“ Eigentlich wird damit g& lehrt, dass ein Haken an einem Gegenstand, der keine Unreinheit annehmen kann, auch nicht tome wird. Er wird nur tome, wenn der Gegenstand selbst tome werden kann. Im bildlichen, übertragenen Sinne wird dann die erwähnte Lebensregel diesen Worten beigelegt. In demselben Sinne wird dort auch der halachische Satz des R. Elieser angeführt: לא לחנם הלך זרזיר אצל ״ עורב אלא מפני שהוא מינוNicht ohne Grund gesellt sich der Star zum Raben, gehört er doch zu seiner Gattung״ d. h. er zählt ebenfalls zu den unreinen Vögeln. Beide Aussprüche dienen dort um den Ausspruch des Sirach zu belegen: כל עוף למינו ישכון ובן אדם ״ בדומה לוJeder Vogel gesellt sich zu seiner Gattung, der Mensel! zu seinesgleichen.״ ״Sage mir, mit wem du verkehrst und ich sage dir, wer du bist״. Kethuboth 5 b heisst es r אל ישמיע אדם לאזניו דברים בטלים מפני ״ שהן נכוות תתלה לאבריםMan soll keine müssigen, unnützen Reden anhören; denn die Ohren werden früher als die anderen Organe, eig. Glieder, in Mitleidenschaft gezogen.״ Wörtlich heisst es: נכוות sie werden vom Feuer ergriffen, versengt. Treffend bemerkt Rascbi dazu, dass dieser Ausdruck doppelsinnig sei. Es wird nämlich Aboda Sara 38 a ׳gesagt, dass beim Sengen eines Kopfes, obgleich er nur ganz kurze Zeit dem Feuer ausgesetzt wird, die Ohren dennoch schon gebraten werden (was jedoch, weil nicht beabsichtigt, nicht als בשול נכרי anzusehen ist.) Im eigentlichen Sinne sagt also dieser Ausdrück, dass die Ohren des Tieres beim Braten zuerst vom Feuer ergriffen werden. Bildlich auf gefasst 8011 damit gesagt werden, dass das Ohr als Gehörorgan, resp. der Gehörsinn, als Vermittler aller lautlichen Wahrnehmungen den schädlichen und verderblichen Einflüssen von Aussen am meisten ausgesetzt ist und daher besonders behütet werden muss. Beza 15 b sagt R. Jochanan im Namen des R. Eleasar, Sohn R. Simon: ״ הרוצה שיתקיימו נכסיו.יטע בהן אדרWer den Wunsch hat, dass seine Güter ihnr erhalten bleiben sollen, der pflanze in ihnen eine Zeder״ ,שנאמר אדיר במרום ה' ״denn es heisst: Mächtig ist G. in der Höheאי נמי אדרא כשמיה כדאמרי אינשי.מאי אדרא דקיימי לדרי .״