Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 151)
- Language
- German
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143 שופרות לא קבלו עליהם עול מלכות שמים ווה לא ראה אחד מכלם ובא ומשלים עצמו להקב״ה וקבל עליו עול מלכות שמים יש חביב מזה (תנחומא פ, לך לך.) ״R. S. b. L. sagte: Der Proselyt ist Gott werter als alle jene Scharen, die vor dem Sinai standen; denn diese hätten ohne den Donner und die Blitze und« das Erbeben des Berges und die Schofarstimme das Reich des Himmels nicht auf sich genommen, während jener, ohne ein einziges der Wunder gesehen za haben, kam und sich Gott übergab und das Reich des Himmels annahm.4' אמר דל בל המפה דינו של נר כאלו מטה דינו של מעלה שנא׳ ומפי גר וממי כתיב (חנינה ה" ע״א.) ״R. L. sagte: Wer das Recht des Proselyten beugt, dem wird es angerechnet, als hätte er das Recht der Gottheit gebeugt.“ IV. Die Thora und ihre Vertreter. In dem Segen, den Mose vor seinem Tode seinem Volke gab, heisst es im Hinblick auf die Gottesoffenbarung am Sinai: מימינו ״ אש דת למוZu seiner Rechten das Feuergesetz für sie.44 An diese Stelle knüpft der Ausspruch an: ד פינחס בשם רשב״ל התורה שנתן לו הקב״ה למשה בתנה לו אש לבנה חרותה באש שחורה היא אש מובלל באש חצובה מאש ונתונה מאש (ירושלמי שקלים פ״ו ה״א סוטה פ״ח ה״ג.) ״R. Pinchas sagte im Namen von R. S. b. L.: Die Thora, die (Sott dem Mose gab, wurde ihm gegeben als weisses Feuer, be« schrieben mit schwarzem Feuer; die Lehre selbst Feuer, gemengt mit Feuer, aus Feuer gehauen, aus dem Feuer gegeben.44 Mit diesem Wort ist die unwiderstehliche Kraft des Gottes- Wortes charakterisiert, das *mit. seinen Strahlen den Geist erleuchtet und das Gemüt erwärmt, das mit seiner Glut alles durchdringt und auch die Gewalt der Leidenschaften verzehrt. Im Zusammenhang damit steht auch der Ausspruch: ר־ יהודה בר נחמן בשם רשב״ל אמר עד שהיה כותב בקולמוס נשתייר קימעא והעבירו על ראשו וממנו נעשו לו קרני ההוד (שמות רבה פ׳ מ״ז.) ״Als Mose die Thora schrieb, führte er das Schreibrohr, in dem noch ein wenig Tinte geblieben war, über seinen Kopf; daher entstanden die Glanzstrahlen auf seinem Haupte.“ Für die Erhaltung der Thora und ihre Weitervererbung auf das künftige Geschlecht ist der Jugendunterricht besonders wichtig;