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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 128

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 128)
Language
German
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IRI
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120 ״R. J. und R. S. b. L. sagen beide: Wenn ein Heide oder ein .Sklave sich mit einer Israelitin verbinden, so ist das Kind ein * Bastard.״ Diese Frage bildet schon den Gegenstand des Streites zwischen Tanaim und wird im Babli *) ausführlich erörtert. R. Akiba vertritt dort die erschwerende Ansicht, während bezüglich der Ansicht von Rabbi verschiedene Überlieferungen existierten. Die endgiltige Halacha lautet dort: נכרי ועבד הבא על גת ישראל הולד כשר Das Kind wird demnach nicht als Bastard betrachtet. R. Jocbanan huldigt aber der strengeren Ansicht, und R. Lakisch pflichtet ihm bei. Der letztere nimmt in Fragen, welche die Familienreinheit betreffen, überhaupt einen erschwerenden Standpunkt ein. i. ואם לבנו ייעדנה לדעת די אמר מייעדה בין לבנו גדול בין לבנו קטן בין לדעת בין שלא לדעת רשב״ל אמר אינו מייעדה אלא לבנו גדול;בלבד לדעת " (ירד קדושין 1מ״א״ה״ב.) ״Wenn er sie (die hebräische Sklavin) für seinen Sohn bestimmt hat', d. h. mit dessen Einwilligung. R. J. sagt: Er kann sie sowohl für seinen erwachsenen wie für seinen minderjährigen Sohn, mit oder ohne dessen Einwilligung bestimmen. R. L. aber sagt: Er kann sie nur seinem erwachsenen Sohn und zwar mit dessen Einwilligung bestimmen.“ Im Babli 2) wird von Resch Lakisch die Frage aufgeworfen, ob der Vgter die hebräische Sklavin seinem minderjährigen Sohne bestimmen kann, und sie wird dort von R. Ajbo im Namen des ß. Jannai im Sinne der Ansicht entschieden, die R. Lakisch liier vertiitt. k. (.אמר רשב״ל בותבין ונותנין גט לאלתר ודי אמר לכשישתפה (גטין ע׳ ע״ב ״R. S. b. L. sagte: Man schreibt den Scheidebrief sofort, und übergibt ihn. R. J. sagte: Erst, wenn der Auftraggeber wieder zur vollen Besinnung gekommen ist.״ Es wird hier von dem Fall gesprochen, dass, jemand den Auftiag gegeben hat,־ seiner Frau einen Scheidebrief zu schreiben, und unmittelbar darauf von einer Krankheit (קורדייקום) befallen wurde, die ihm die klare Besinnung genommen hat. R. Lakisch sagt, da er den Auftrag bei klarem Verstand gegeben hat, kann יבמות מ“ד מ״ה <* קדושין י״ם ע״א 8

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