Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 125)
- Language
- German
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R. J. : Sie braucht nicht nachträglinh noch einmal die Chaliza an einem der Brüder zu vollziehen^ denn die Chaliza einer Schwangeren hat Giltigkeit. R. Lakisch sagt: Sie muss nachträglich noch ein• mal den Cbalizaakt vollziehen; denn die Chaliza einer Schwangeren hat keine Giltigkeit.4‘ Über die Begründung und Bedeutung dieses Ausspruches ist schon früher bei den allgemeinen Regeln Ausführliches gesagt worden. (S. oben S. 101). Dieser Ausspruch gehört zu den drei Halachot, bei welchen gegen die Ansicht von R. Joelianan wie R. Simon ben Lakisch entschieden wird. (S. Jebamot a. a. 0.) , b. היו לו בנים בהיותו נכרי תתגייר די אמר קיים פדה -ורביד? וד״ל, אמר לא קיים פדיה ורביה די אמר קיים פריה ורביד, דד,א הוו ליה ודל אמר לא קוו®־ פריה ורביד, גר שנתגייר כקטן שנולד דמי היו לו בנים בהיותו נכרי ונתגייר די אמר אין לו בבור לנחלה .;ויהא הוו ליה ראשית אונו ודל אמר יש לו בכור לנחלה נר שנתגייר כקטן שנולד דמי (יבמות ס״ב: ע״א.) ״Wenn jemand Kinder hatte, als er noch Heide war und er ist übergetreten, so hat er nach R. Jochanan die Pflicht der Fortpflanzung erfüllt; denn er hatte ja schon Kinder. Nach R. L. hat er sie nicht erfüllt; denn ein Heide, der übergetreten ist* ist wie ein neugeborenes Kind zu betrachten. Ebenso sagt R. Jochanan, dass bei einem Heiden, der übergetreten ist, nacbdiifr er schon Kinder hatte, das zuerst geborene Kind nicht die ^prjreclite des Erstgeborenen hat; denn er hatte doch schon früher den ״Erstling seiner Kraft44. R. L. aber sagt: Er hat die Rechte des Erstgebörenen, denn ein Heide, der übergetreten ist, ist wie ein nengeborenes Kind zu betrachten.‘4 Der Grundsatz גר שנתגייר כקטן שנולד דמי, dass mit dem Übertritt alle Beziehungen zum früheren Leben gelöst sind, »*wird auch bei einer Kontroverse zwischen Tanaiten erwähnt. (יבמות ל׳ה^ע״ב.) R. Lakisch gibt ihm aber hier eine noch grössere Ausdehnung. c. (וזאמר דל טב למיתב טן דו מלמיתב ארמלו (יבמות קי״ח ע״ב ״R. L. sagte? Besser zu zweien zu wohnen denn als Witwe.״ Dieses Volkssprichwort wendet R. L. an verschiedenen Steilen*) an* um zu beweisen, dass die Frau viele Unannehmlichkeiten mit כתובות. ע״ו! ע״א,קדושין •ן‘ ע,%4ף