Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 110)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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löä Bedeutung bildet das Verbot den Namen Gottes unnötig ausäusprechen. E. Lakisch geht aber noch weiter und bezieht es sogar auf das unnötige Aussprachen von Benediktionen. b. כמה שיעור עיכול■ די אמר כל זמן שאינו רעב ודל אמר כ״ז שיצמא מחמת אכילתו איל ■די יימר בר שלמיא למר ־ זוטרא ואמרי לה רב יימר בר שזגי למר ווטרא מי אמר דל הכי והאמר. ר אמי אמר דל כמה שיעור עיכול כדי להלך ד מילין ל״ק כאן באכילה מרובה. כאן באכילה מועטת (ברכות נ״ג ע״ב.> ״Wie lange währt die Zeit, nach welcher das Essen verdaut sein kann, (sodass man das Tischgebet, wenn man es so lange verzögert hat, nicht mehr sprechen dürfte)? E. Jochanan sagte: Solange man nicht von neuem das Hungergefühl verspürt. R. Lakisch sagt: Solange man noch das Durstgefübl von der vorhergehenden Mahlzeit hat/‘ Der Widerspruch mit der an einer anderen Stelle ausgesprochenen Ansicht R. Lakischs, dass die Dauer 4 Mil (72 Minuten) beträgt, wird dahin ausgeglichen, dass der eine Ausspruch sich auf eine grössere, der andere auf eine geringe Mahlzeit bezieht. (S. Easchi und Tosaphot z. St.)1) c. די ורשב״ל דאמרי תרווייהו דוקא הכיר ולבסוף שכח אבל תינוק שנשבה בין הנכרים וגר שנתגייר בין הנכרים מטור <שבת ס״ח ע״ב.> ״R. Jochanan und R. S. b. L. sprechen übereinstimmend die Meinung aus, dass die Verpflichtung zu einem Sühnopfer nur für den besteht, der das Gesetz gekannt und wieder vergessen hat. Dagegen ist ein Kind, das in die Gefangenschaft von Heiden geraten und ohne Kenntnis des Gesetzes aufgewachsen ist, oder ein Proselyt, der in der Umgebung von Heiden übergetreten ist, frei.“ Die Bemerkung bezieht sich auf den Satz der Mischna, dass derjenige, der das Grundgesetz des Sabbat vergessen und an vielen Sabbaten vielerlei Arbeiten verrichtet hat, nur e i n Sühnopfer bringt, und beschränkt diese Bestimmung auf den, der das Gesetz früher gekannt und wieder vergessen hat. Wer es nie gekannt hat, ist (wie Raschi z. St. bemerkt) als unter einem äusseren Zwange stehend * *אנוס) zu betrachten und deshalb nicht verantwortlich. «2<.אומר מותר אנוס הו) . d. אמר עולא אמר דל טמא"שהכניס ידו לפנים לוקה שנאמר בכל קדש לא תגע מקיש ביאה לנגיעה מה נגיעה במקצת שמה נגיעה אף ביאה במקצת שמה ביאה (זבחים ל״ב ע״ב.) י) S. Anh. Anm. 7. *) S. übrigens auch Tosaphot 2. St.