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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 95

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 95)
Language
German
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87 Abschnitt der Misclma vjerzigmal für sich wiederholte, entsprechend den 40 Tagen, in denen die Thora gegeben wurde, bevor er zu R. Jochanan zum Studium ging. Seine späteren Aussprüche über den Fleiss und den Eifer, den das Lernen erfordert, zeigen, was er von sich selbst verlangt hat. So knüpfte er an den Sebriftvers ״dies ist die Lehre, wenn ein Mensch stirbt im Zelte (IV.B.M.19,14)tt die Bemerkung, dass die Thora nur derjenige erwerben könnte, der im Zelte der Thora ״stirbt \ d. b. der auch die schwersten und härtesten Entbehrungen und Anstrengungen um ihretwillen nicht scheut. Bald führte ibn R. Jochanan auch in das Lehrhans, wo einst R. Jehuda Hannassi das Wort Gottes verkündet hatte. Simon hatte als Kind den Patriarchen selbst noch gesehen*), und er schrieb es diesem Umstande zu, dass er so tief in die Lehre eingedrungen sei. Jetzt wirkten an seiner Stelle seine Nachfolger, und auch ihren Vorträgen folgte Simon ben Lakisch mit Eifer, so dass aus dem Schüler R. Jochanans bald ein ebenbürtiger Genosse wurde. Sie hörten gemeinsam die Lehrvorträge des greisen R. Chanina und wirkten in seinem Kollegium bei der Festsetzung des Schaltjahres mit 2). Auch bei Gerichtssitzungen wurden sie von ihm beigezogen. Auch R. Jehuda Nesia I., der um 280 starb, zählte Simon ben Lakisch zu seinen Lehrern, und er bat zahlreiche Halachot in seinem Namen überliefert. Wir treffen ihn auch im Verkehr mit R. Oschaja, dem sowohl er wie R. Jochanan die ihnen schwierig erscheinenden Fragen vorlegten3), und in dessen Namen er ebenfalls Gesetzesbestimmungen tradiert. Er ging auch nach dem Süden Palästinas, um bei den dort wirkenden Lehrern sein Wissen zu vervollkommnen; so überlieferte er zahlreiche Aussprüche im Namen von Bar Kappara4), und in einer schwierigen Frage wendet er sich gemeinsam mit anderen Schülern von R. Chanina an R. Ephes um Aufschluss5). Seine Verehrung für die grossen Lehrer war eine unbegrenzte; er sehnte sich danach, Mar Samuel, den Genossen Rabs, kennen zu lernen, und fastete und betete, wie der Talmud ף So ist wohl die Äusserung, die im Jernsehalmi ביצה ה**ב angeführt wird, zu verstehen. .ירושלמי ר״ה פ״ב ה״ו, סנהדרין פ״א ה״ב ר - .יבמות נ“ז ע״א (* .פסחי□ ט״ו ע״א. תענית ח‘ ע" א (4 ׳ .ערובין ס״ה ע״ב (5

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