Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 79)
- Language
- German
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71 In höchstem Wohlseyn blühet die Gattin, die, aus Norden, Der Rath des Ewigen dem Fürsten zugebracht*. Die Knospe, die Sie trug, ist schlanker Stamm geworden, Der, Liban’s Cedern gleich, nun grünt in voller Pracht. Der Sohn, Fürst Wilhelms Lust, und Carolinens Wonne, Fühlt, dass des Hauses Flor Ihm neue Pflicht gebeut; Und Preussens Königs-Kind wird Ihm die holde Sonne, Die nun Sein edles Herz mit sanfter Glutb erfreu,t. Wie schön sind Sie gepaart! Nie sey der Schwur vergessen, Den groser Väter Sinn in Ihren Mund gelegt; Durch den der alte Bund der Brennen und der Hessen Das stärkste Siegel nun an seiner Stirne trägt! Er kommt, Prinz Wilhem kommt, zieht ein zu unsern Thoren. Mit Ihm das Morgenroth zukünftigen Bürgergliick's; Auch Sie kommt, die für Ew’ge auserkohren, Augusta — Gnad’ und Huld im Ausdruck Ihres Btiek's! Durchlauchtigste! hier steht Israels schwaches Völkchen Vor Gottes Thron und fleht, dass dieser frohe Tag Für Euch gesegnet sey, dass nie das kleinste Wölkchen Den Himmel Eures Glücks jemals betrüben mag! Der ganze Fürstenstamm, mit Seinen hohen Asten, Sey stets von Gott betrieft mit lebensvoller Hand! Sein Friede weiche nie von Hütten und Pallästen, Gesegnet sey durch ihn das theure Vaterland! Und nun noch einen Blick, 0 Prinz! auf Deine Knechte; Nimm gnädig diesen Wunsch von ihrer Demuth an: Sey guter Fürst für uns, und schütz' einst unsre Rechte, Wie Deine Ahnherrn es von jeher .auch gethan! Amen! Amen! B e i l_a g e 9. Jakob Löwenstein mein sei. Vater זצי׳ל, wurde am 16. Ab (17. August) 1799 in Bruchsal geboren. Von seinem frommen und gelehrten Vater Joseph (R. Jeis) in Bruchsal und dem dortigen