Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 49)
- Language
- German
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41 Zbi Hirsch b. Jakob. Er war in Ostrogh geboren, wirkte als Lehrer in Gissigheim (Baden) und gab dort einen דרוש heraus als Abhandlung über das talmudische Thema לעולם ישכיר אדם עצמו לעץ (Baba batra fol. 110), die in Wilkermsdorf s. a. gedruckt wurde1). Zuletzt bekleidete er die Stelle eines Rabbinats-Stellvertreters in Mainz2) und starb in früher Jugend in Hanau am 3. Ab (5. August) 1074. Lob Neumark. Er begegnet uns unter verschiedenen Namen; er heisst: Lob Hene, Jehuda Löb b. David Neumark, Moses Jehuda Löb. Levin David. So mannigfaltig seine Namen sind, so verschiedenartig war seine Beschäftigung. Er ist Literat, Lehrer, Buehbändler und Druckleiter. Er ist e., 1667 geboren. Dass Hanau sein Geburtsort war, geht aus der Vorrede zu seinem שרש יהודה hervor, die er mit den Worten unterzeichnet יהודה ליב בלא״א הר״ר דוד שלי״ט ניימארק מק״ק הענא. Sein Vater David scheint auch im jüdischen Schrifttum erfahren gewesen zu sein. Seine Gattin war die Tochter des David Grünhut in Frankfurt a. M.3), der, ebenso wie Löb Neumark, sich mit Herausgabe von Büchern anderer Verfasser beschäftigte, mit christlichen Gelehrten Umgang pflegte und sie im Hebräischen unterrichtete, eine Gepflogenheit, die dem Judentum nicht immer zum Vorteil gereichte. Sein ältester Sohn Meir, geboren 1688, ^schrieb 1703 in Nikols bürg ein astronomisches Werk u. d. T. 4ס, תכונת ההויה); ferner verfasste er dort im gleichen Jahre das dem Oberrabbiner David Oppenheim gewidmete Buch תוכן הכדור 1) Das zweifelhefte Druckjahr ist jetzt au! die Zeit vor 1674 anzusetzen; vgl. Freimann in Berliner-Jubelschrift p. 104 und die dort verzeichneten Bibliographen. 2) Der im Mainzer Memorbuch enthaltene Eintrag lautet יבילן וחכים האלוף כמהור״ר צבי הירש בן האלוף מהו״רר יעקב כמקום אב״ר הוא לפי שעה פק״ק מגנצא והוא ממדינת פולין מק״ק אוסטרה אשר חיבר דרוש נחמד והביאו לבית הדפום — נו“נ א׳ ג‘ מנחם תל״ד בק“ק העני — Aus diesem Eintrag scheint hervorzugehen, dass Zbi Hirsch und nicht sein Vater Jacob die Rabbi• natsfunktionen in Mainz austibte und es wäre hiernach meine frühere gegenteilige Annahme (Jahrb. 1905 p. 223), worin ich Carmoly gefolgt bin, richtigzustellen. 8) Vgl. Horovitz, Frankfurter Rabbincn, II, 54. 4) Cod. Oxford 2059, wo 8 בעל שרש יהוךאt. בעלשוש יהח־א zn lesen!v.