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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 48

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 48)
Language
German
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40 Gemeinde 1). Ais Anhang seien hier noch einige sonstige Gelehrte und hervorragende Persönlichkeiten aufgeführt, deren Namen mit Hanau verknüpft ist. Salomo (Salman) Hanau. Den Lebensgang dieses in Hanau geborenen bekannten Grammatikers habe ich in meinen Beiträgen zur Geschichte der Juden in Fürth (Jahrbuch VIII, 106 ff.) ausführlich dargestellt2). Ergänzend sei hier bemerkt, dass sein Vater, der Vorbeter Jehuda Lob b. Jakob, am Mittwoch, 20. Adar (17. März) 1614, und seine Mutter Krönle am Mittwoch, 24. Cbeschwan (7. November) 1708 in Hanau gestorben sind. Den gleichen Namen Salman Hene trug ein Buchdrucker in Frankfurt a. M., der den צמח דוד des David Gans in jüdischdeutscher Übersetzung mit Anmerkungen herausgab (Frankfurt a. M. 1698) und vor 1717 starb. Sein Sohn Michael war gleichfalls Buchdrucker in Frankfurt a. M., wo er 1717 ein Gebetbuch (Pseudoamsterdam) druckte (Cat. Bodl. 2338) und 1720 ברכת המזון mit jüdisch-deutscher Übersetzung (das. 2646) 3). Bei seinem Bruder Simson erschienen 1724—1730 einige kleinere Schriften, die in Freimanns Ztsch. f. hebr. Bibi. 1918 p. 15 aufgezählt sind; 1741 war er in Homburg v. d. H. als Drucker tätig (das. p. 17). Seine Grabschrift vermute ich in Horovitz אבני זכרון No. 2639 (wo שמשון zu lesen ist); hiernach wäre er 1749 in hohem Alter in Frankfurt a. M. gestorben. Noch ein dritter Salomo Hanau sei hier verzeichnet, der in Metz lebte und sich um den Bau der dortigen Synagoge verdient gemacht hat; er wird im dortigen Memorbueh lobend erwähnt und starb vermutlich 1632; seine Witwe Fleure wird mit vier Kindern^ 1637 genannt; seine Nachkommen führten den Namen Hannaux (REJ 50, 121). ’) Verschiedene Mitteilungen aus dem inneren Leben der jüd. Gemeinde und sonstige kulturhistorische Notizen s. im Anhang Beil. 12. 2) Vgl. noch Gronemann 1. c. p. 123. 8)Vgl. CB No. 8826, wobei zu *bemerken ist, dass ein Michael Hanau schon 1684 in עולת שבת als Hanauer Buchdrucker verzeichnet ist. In den קינית rait deutscher Übersetzung (Hanau 1725) wird er auf dem Tit. Bl. als Besitzer der neuen Buchdruckerei genannt.

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