Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3486266-3486289--5567-3491939- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
36 תורת ה׳ תמימה, ודח ידידי הרב הגאון המאור הגדול המרוץ והשנון בית תגן כ׳שת . . . Bei einer talmudiscben Kontroverse korrespondierte er mit dem gelehrten R. Wol^Hamhurg in Fürth1) (8. dessen שמלת בנימין Fürth 1840 Bd. I p. 48 b und שער הזקנים Sulzbach 1830 p. 60 und 118). Im ס׳ חומר בקודש (Lemberg 1876 No. 17) von R. Zbi Hirsch Hurwitz, Sohn und Nachfolger des בעל הה&להה in Frankfurt a. M. findet sich die Antwort des Verf. an R. Mose Tubioh, worin dieser mit den schmeichelhaftesten Worten als הרב הגאון המוסלג בתורה וביראה החריף ובקי angeredet wird. Mit grosser Hochachtung und Verehrung und Worten des Dankes spricht auch Moses Körner über ihn; vgl. dessen Schrift רשמי קשת (Hannover 1831) p. 39 ff., 67, 85, 91, 100. Einen besondern Beweis von dem Ansehen, das er genoss, and von seinem unerschütterlichen Festhalten an den alten jüdischen Traditionen liefert seine Beteiligung an dem Hamburger Tempelstreit, der a. 1819 au sprach. Bekanntlich trat damals in Hamburg eine neue Sekte hervor, die mit ihren Reformideen durch Gründuug einer Separatgemeinde mit ausgeprägtem modernem ״Gottesdienst“ und besonderra Gebetbuch unter Ausmerzung aller messianischen Stellen und Zukunftsboffnungen des Gesamtisraels und Einführung der Orgel beim öffentlichen Gebete die breite Öffentlichkeit lange Zeit beschäftigte. Das Hamburger Rabbinat holte bei den damaligen Koryphäen des Judentums Gutachten ein, um gegen den zutage getretenen jüdischen Treubruch öffentlich Protest einzulegen und die Ungesetzlichkeit der eiiigefiihrten Reformen aus den jüdischen Quellen nachzuweisen. Die Gutachten sind in dem Buche אלה דברי הברית (Altona 1819) zusammengestellt Der Reihenfolge nach enthalten sie mehr oder minder ausführliche Zuschriften von R. Meschullam Salman Kohu in Fürth, R. Herz Scheuer in Mainz, R. Mosche Sofer in Pressburg, R. Mordecbai Bauet in Nikolsbürg, vom Rabbinat in Prag, R. Elieser in Trietsch, R. Abraham Tiktin in Breslau, R. Abraham Elieser ha-Levi in Triest, R. Akiba Eiger in Posen, R. Aron Joscha in Rawitsch, R. Masaltob in Modena, vom Rabbinat in Padua, R. Mosche Ahagi in Mantua, R Samuel in Amsterdam, vom Rabbinat in Livorno, ף Desgleichen p. 209 ff.