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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 28

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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20 bekleidete er 1722—1744, bis er am Sabbatausgang 7. Ijar (18/19. April) 1744 aus dem Leben schied. Sein Ableben rief sowohl in Hanau, als auch an andern Orten, wohin sein Ruf gedrangen war, tiefen Schmerz hervor. R. Jonatan EibeschiUz widmete ihm in Metz während des Trauerjahres einen besondern Nachruf1). Sieben Jahre vor seinem Hinscheiden starb am Vorabend des 28. Ijar (29/30. Mai) 1737 seine Gattin Per), älteste Tochter des Fürther Rabbiners Baruch Rapoport2). Bald nachher verlobte sich Israel mit Bisjoh Ziwjoh, Tochter des Efraim Aschkenasi und Enkelin des Cbacham Zbi; die Heirat kam jedoch nicht zustande und sie wurde die dritte Frau ihres Onkels R. Jakob Emden3). Israel hatte zwei Söhne, Seeb Wolf und Isack, die beide als Rabbiner von Hanau weiter unten genannt werden. Eine Tochter Lea starb, kaum zwanzig Jahre alt. 1740 in Hanau. Talmudische Novellen von R. Israel sind in שרת עטרת צבי seines Bruders Hirsch und im פ׳ עיר דוד enthalten. Approbationen von ihm finden sich 1726 zu ס יד כל בו und 1741 zu ,משנה תורד (Jessnitz PS42). §eeb Wolf, der ältere Sohn des R. Israel, war zuerst Rahbiner in Gelnhausen und dann in Hanau, wo er, jung an Jahren am Sonntag, 10. Tebet [2. Januar) 1757 zur ewigen Heimat einging. Seine Gattin Sara Hindche, Tochter seines Bruders Isack, starb 1753 in Gelnhausen. Isack, der jüngere Sohn Israels, wird 1736 als Rabbiner in Cleve genannt4). In Hanau approbiert er 1752 das 5פ׳ אור חכמים) und starb dort im Alter von 52 Jahren in der Nacht vor dem 10. Ab (13/14. August) 1758. Seine Gattin Debora6), Tochter des J) 1 יערות דבש p- 26 a. -) Vgl. Jahrbuch VI, 185. •) Vgi. Kahana מגלת ס0ר p• 102• 4) Freudenthal 1. c. p. 52. Ä) Zu dieser Approbation vgl. Rabmer Lit. Bl. 1890 p. 90. *) im Hanauer Protokollbuch der isr. Gemeinde befindet sich ein Eintrag d. d. 6. Tiscliri 535 (1774), wonach die Rabbinerwitwe Debora in Pressburg der Gemeinde Hanau mehrere handschriftliche Urkunden und Wechsel überweist. Jedenfalls steht dieses Protokoll mit einer Stiftung in Zusammenhang, die von ihr zum ehrenden Andenken an ihren verstorbenen Gatten errichtet wurde nnd wodurch sie 1000 fl zu dem Zwecke bestimmte, dass die Zinsen alljährlich durch den jeweiligen Rabbiner an die isr. Armen in Hanau verteilt

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