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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 27

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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19 in Worms1). Von Kindern des R. Mose Brod ans erster Ehe finde ich folgende verzeichnet: Schani, der das von seinem Vater verfasste סי אהל משה dem Druck übergab, za welchem Zwecke der Vrf. ein Legat hinterlassen hatte; er starb am 5. Tebet (16. Dezember) in Eisenstadt'; seine Gattin Rele, Tochter des Mose Lob Schütz, starb 1743 in Präg*). Ein anderer Sohn, namens Aron, war 1780 Rabbiner in Kalwarija. Sorl, Tochter des R. Mose Brod, war mit Samuel b. Ascher Anschel Gins in Eisenstadt verheiratet, deren Sohn der gelehrte Mose Gins (st. 1790) und deren Enkel, der berühmte R. Akiba Gins (Eiger), 1761 in Eisenstadt geboren und 1837 als Rabbiner in Posen gestorben ist. Dms Jahr 1710 lebte ein Talmudgelehrter, namens Bendit Schwab in Hanau, der von seinem Schüler David b. Jakob ans Aschaffenburg in einem hdsch. Büchlein genannt wird3). Näheres über ihn ist mir nicht bekannt. In das erste Drittel des 18. Jabrbnnderts fällt das Wirken des R. Israel (Aschkenasi) als Rabbiner in Hanau. Sein Vater Naftali Herz b. Israel Aschkenasi, der seinen Stammbaum an! R. Mose Isserles (ומ״א) zurückführte und 1711 gestorben ist, war Rabbiner in Kowel, Tiktin und Lemberg1). Sein Sohn Israel5) war Rabbiner in Cleve6) und wurde a. 1722 von da nach Hanau berufen. Im Jahre 1733 stand er auf der Kandidatenliste für den Rabbinerposten in Bamberg7). Die Rabbinejstelle in Hanan נ) Kobez al Jad III, 39, Geiger, Ztsch. I. Gesch. d. Jaden in Deutschland II, 95; Wachstein, Inschriften, II, 166. Im Wormser und Fürther Memorbuch wird besonders ihr wohltätiger Sinn hervorgehoben, der sich sowohl Armen gegenüber, als auch durch Stiftungen für Thoralernen und Unterricht vielfach bewährte. 2) Hock 1. c. p. 49. 8) Steinschneider Cat. Hamburg No. 72; Bamberger, Gesch. der Juden in Aschaffanburg, S. 16. 4) Buber □אנשי ש P* 1?7. י) Ein zweiter Sohn des Naftali Herz war Zbi Hirsch, bekannt unter dem Namen Hirsch Bial (Hirsch Cbarif), Schwager des R. Jakob Josua Falk (פני יהושע)> der •1718—1747 als Rabbiner in Halberstadt wirkte; vgl. Auerbach, Gesch. der isr. Gemeinde Halberstadt, p. 64 ff. ö) Nach meiner Vermutung ist dieser Israel identisch mit dem von Freudenthal (Die Familie Gomperz p. 47) erwähnten Israel Nathan, 7) Eckstein 1. c, p. 170,

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