Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 295)
- Language
- German
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244 Elieser b. Ascher1), der seinen Namen wahrscheinlich nach seinem Onkel, dem Bruder seines Vaters erhalten hat2), wohnte in Toledo und stand mit seinem Bruder Jehuda bis zu dessen Tode in regem Verkehr. Mitte Juni 1349 ernannte ihn Jehuda in seinem Testamente zum Mitverwalter der von ihm errichteten Familienstiftung3). Simeon b. Ascher4), der jüngste Sohn Ascher b. Jechiels, Unterzeichnete nach dem Tode seines Vaters ein Schriftstück, in dem er sich verpflichtete, den zehnten Teil seines Einkommens wohltätigen Zwecken zuzuführen5). Am 15. August 1342 6) starb er und wurde neben seinem Vater begraben7). Die Inschrift seines Grabsteines8) lautete: ״Kinder Zions, an diesem Ä|ale klagt und trauert über den Tod Simeons des Gerechten, des Sohnes R. Aschers, einer Zierde und eines Prunkstückes seiner Zeit, dessen Einsicht unergründlich und unbegrenzt war. Er stand auf Erden, und die Himmelspforten waren ihm hicht verschlossen. Seine Leistungen im Thorastudium und in der Erfüllung der Gebote überragten die seiner Genossen. Er lernte und lehrte viel und gewährte denen, die ihn gar nicht baten ^), und durch seine anziehenden Worte hielt er viele vom Sündigen ab. Er verachtete irdischen Ruhm und alle seine Gedanken verabscheuten das Weltgetriebe, sie erhoben (צידה לדרך f* 16a). In der Tat kennt Zacuto, יוחסין IV, nur sieben Söhne R. Aschers. ג) Zunz, ZG. 422. — Eleasar in Menachem b. Serachs Einleitung zu צידה לדרך f. 16 a ist unrichtig und muss, wie schon Michael □אור החיי Nr. 458 richtig vermutete, in Elieser berichtigt werden (nach Jehudas Testament S. 377). 2) Nicht nach Elieser b. Nathan aus Mainz, wie Michael a. a. Ö. meint. s) Jehudas Testament S. 377. ף Zunz, ZG. 422. 423. 8) Jehudas Testament S. 375. Ä)אבני זכרון Nr* 41. Zunz, zg. 411. 7) Vgl. oben S. 243 Anm. 11. *)אבני זכרון p* 43* 9) Für die Worte יכפו פרש wie Luzzatto lesen wollte, setzt Rapoport in Kerem Ohemed VII, 248 ein: ילמד ולמד [רב ונדרש] ללא שאלן was dem Texte des Ms, mehr entspricht. /