Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 294)
- Language
- German
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243 war Rabbiner1}, betätigte sich jedoch mehr als Kaufmann. Im Jahre 1314 Unterzeichnete er als letzter die Urkunde seines Vaters über die Abgabe des Zehnten2). Bei ihm hatte sein Bruder Jehuda noch 1348 ein Kapital von 7000 Maravedi stehen3). Er bat mit den Erben ״eines der wohlhabendsten Männer des Königreiches“ in Geschäftsverbindung gestanden und wurde durch diese in einen Prozess verwickelt, der Jehuda b. Ascher vorgelegt wurde und den er als Bruder nicht entscheiden durfte4). Eljakim hatte einen Sohn, namens Jehuda, der bei Lebzeiten seines alten Vaters durch einen Unglücksfall umkam5) und auf dem Friedhole von Toledo in der ״Gelehrtenreihe“ 6) begraben wurde. Er war ״eine Zierde der Jünglinge, verständig und umsichtig, und sein Herz kannte kein Falsch“ 7). Eljakim erreichte ein hohes Alter8). Im Jahre 1348 war er noch am Leben9). Mose b. Ascher10) ist früher als sein Bruder Jakob gestorben11). Über ihn ist sonst nichts bekannt12). sohn des Abraham b. Nathan ha-Jarchi, des Grossvaters (!) Mardochai b. Hiiieis״!! (Heiiprin ׳3 סדר הדורותü. 5088). 0 אבני זכרון P• 47 : הרב ר' אליקים. Er ist der letzte, der bei Menachem b. Serach, צידה לדרך Einleitung f. 16 a, den Titel ,הר erhält. Die folgenden Brüder haben nur noch den einfachen Titel ,ר! 2) Jehudas Testament S.!375. s) Daselbst S. 372 Zeile 17. *) jehuda rga. Nr. 718 .!) 2־ a): אמנם מפני שאחד מבעלי הדין הוא 47 •ק אבני זכרון(* _ .אחי הר׳ אליקים לא יתכן לרון דין זה Zeile 10. •) Daselbst Kr. 45 p. 46 in der Überschrift: במצבות הרבניב עור זצ“ל. Zunz, ZG. 419. — Merkwürdigerweise hat der Abschreiber der Grabsehriften von Toledo an die Spitze der Inschrift des Grabmales dieses Jehuda 7 Zeilen gesetzt, welche der Friedhof von Toledo als Aufschrift getragen haben muss. Zum mindesten haben diese Zeilen — was jedoch ans ihrem Inhalt durchaus nicht hervorgeht — die מצבת הרבנים bezeichnet. Die blosse Aufschrift der Familiengruft Ascher b. Jechiels waren diese Worte nicht! 7) אבני זכרון ^r• 45 Zeile tif. 8) Daselbst p. 47 Zeile 8: הישיש הנכבד. Bas Datum fehlt in der Grabschrift. 9) Jehudas Testament S. 372: אחי הר1 אליקי□ נ ר״ן• 10) Zunz, ZG. 422. ") In Jakob b. Aschers Grabschrift, אבני 1בוץן P• 12 Zeile 7 heisst es: והנה חמשת בניו [של הרא״ש] באו גבולו׳ שנים מימינו ושלשה משמאלו. Diese Söhne sind: Jechiel (st. vor 1314), Salomo (nach 1327), Simeon (st. 1342) und Jakob. Da nun Jehuda seinen Bruder Jakob überlebte (und ebenso dann auch Eljakim und Elieser), kann der fünfte Sohn nur unser Mose sein. 12) Die einzige Quelle, die seinen Namen nennt, ist Menachem b. Serach