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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 257

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 257)
Language
German
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20« Kommentar ist schon 1389 in Palästina kopiert* 1) und im XV. Jahrhundert in Deutschland von Israel Bruna2) und von einem R. Kalman3) mit Glossen versehen worden. Er liegt jetzt in zwei Druckausgaben vor4). II. 5פירוש פסקי הרא״ש), Kommentar zu Ascher b. Jechiels Halachoth zum Traktate בבא מציעא, ist handschriftlich vorhanden6). III. 7ס, הרמזים), Kompendien der beiden grössten Werke seines Vaters: 1. 9סימני אש״רי ,(8קיצור פסקי הרא״ש), Auszug aus den Halachoth ausgaben dreimal: 54 •9 א״א הרא״ש י צ״ ןc; 59a; 69a cd. Hannover). Da diese Eaphemie hinter dem Namen R. Aschers in anderen Werken Jakob b. Aschers überhaupt nicht vorkommt, während den Kopisten das ständige א״א יהרא״ש ז" ל wie es in den Turim unzählige Mal vorkommt, geläufig war, könnte man annehmen, dass es ursprünglich im Pentateuchkommentar stets 1 א״א הרא״ש יצ״ biess (gegen Geiger a. a. 0. S. 400). Zum mindesten aber setzt die — im Verhältnis za ץ״ל sehr seltene — Euphemie יצ״ן an jenen drei Steilen des Kommentars voraus, dass Jakob b. Ascher die betreffenden Stellen schon bei Lebzeiten des Vaters notiert hatte und sie dann unverändert in den Kommentar übernahm (wie ähnlich bei Josua ibn Schoceib. Vgl. weiter unten). l) Asulai 1 שם הגדולים P• 86; Michael □אור החיי P* 49* ל Berliner in Magazin 1881, 110. *) Asulai a. a. 0. — Die Handschrift befand sich im Besitze Carmolys. Siehe Literaturblatt des Orients 1851 S. 873. Israel Bruna zitiert den Pentateuchkommentar Jakobs in seinen RGA. Nr. 241. Siehe unten S. 207 Anm. 4. s) Berliner in Magazin 1881, 110; Hirschfeld, Desript. Catal. Nr. 13. 4) Zolkiew 1806 und Hannover 1838; Benjacob, Thesaurus d 737. *) In Jakob b. Aschers Grabschrift, אבני זכרןן P• ** Nr. 7 ist von einem פירוש לפסקים die Rede. Luzzatto will (das. Anm. 2) dafür לפסוקים emendieren und sieht darin einen Hinweis auf die (פרפראות ער; "ן» wozu dann das anschliessende ולתורה passen würde. Da aber Jakob selbst die beiden Teile seines Kommentars in der Vorrede als eine Einheit bezeichnet, wird man kaum annehmen dürfen, dass dieses ״Beiwerk“ auf der Grabschrift als besondere Schrift — noch dazu an erster Stelle — erwähnt wird. Der Hinweis geht vielmehr auf •inen Kommentar zu den פסקים seines Vaters, von dem noch ein Bruchteil erhalten ist. ף Neubauer, Catalog Oxford cod.Jgms. 442: פירוש פסקי הראש ץ" ל מב״ט שסי, הח, יעקב ן״ל. Nach Neubauer daselbst ist dieser (!) הח, יעקב Jakob b. Ascher. •) Aaaiai 1 שם הגדולים p• 86a; Conforte, הורא הדורות p• 25a; Michael אור החיים P• 488. 8) Benjacob, Thesaurus 512 ק; Jahrbuch XII, 304. Siehe oben S. 176. 9) Zunz, Ritas p. 215.

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