Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 258)
- Language
- German
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207 Ascher b. Jechiels, verlasst zwischen 132713341־־־־). Das Werk erstreckt sich über alle von Ascher b. Jechiel bearbeiteten Traktäte2), sowie über die ״Kleinen Halachoth“. Es wird bereits im Jahre 1334 von Jerucham b. Meschallam benutzt *) und fand schon zu Beginn des XV. Jahrhunderts auch in Deutschland grösste Verbreitung4). Das Werk enthält ausschliesslich die Meinung Ascher b. Jechiels, von der Jakob selbst häufig ab weicht5). Jomtob Lipmann Heller besass eine alte Handschrift dieses Werkes und bex) Ascher b. Jechiel wird überall, schon zu ברבות I» 14, 15, als verstorben bezeichnet. Vgl. Jahrbuch XII, 304 Anm. 3. a) Durch ein Missverständnis kam Josei Molcho in seinem ,שלחן נבוך כללים) Nr. 32) zu der Annahme, die Auszüge aus B. Aschers Halaehoth stammten nicht alle von Jakob b. Ascher, sondern teil* von Ascher b. Jechiel selbst, teils von R. Jerucham b. Meschullam. Die Stelle in der Einleitung zu Jeruchams מישרים;D> aus der Molcho dies folgert, lautet: ובעבור שמצאתי בקצת הפסקות [של הרא״ש] אשר הגיעו לירי בכל הלכה והלכה מספר אותיות בכל מסבתא ושמעתי שבנו החכם רבי יעקב נר״ו עשאם ולקצת מהם מצאתי שעשה הוא רמזים בתחלת המסכתות במספר האותיות וכתב בכל אות מהם בהצרה הפסק אשר באותה ההלכה כרי שימצא המעיין בנקלה כל הבא באותה המסכתא .ואני השלמתי לכל המסכתות אשר באו לידי מהם מספר אותיות מאשר לא מצאתי שם מספר בי מעטים היו הספרים אשר מצאתי בהם המספר. Ans diesen Worten geht nur hervor, dass Jerucham noeh nicht alle Traktate der רמדם besass, sondern nur wenige (מעטים) — entweder, weü er sie nicht erlangen konnte, oder weil sie noch nicht erschienen waren (1334!) — was jedoch keineswegs ausschliesst, dass Jakob zu allen Traktaten Auszüge verfasst hat, welche uns heute in den Talmudausgaben vorliegen. Unzweideutig geht dies aus Jakob b. Aschers Grabschrift, אבני?בוץן Nr. 7 Zeile 10 hervor, wo von פסקים לשלשה סדרים gesprochen wird. Eine kritische Prüfung des קיצור פסקי הרא״ש durch chajim chiskia Medini, שדי חמד> Band II, כללי. הפוסקים § H Nr. 17, hat ergeben, dass die 15 רמזים Talmudtraktaten unbedingt von Jakob b. Ascher stammen. Bei den übrigen Traktaten ist die Autorschaft Jakob b. Aschers nach Jakobs Grabschrift als sicher anzunehmen. In קיצור פסקי הרא״ש לנדרים HI, 2 ist bei den Worten והרא״ש נהג להתיר Offenbar nur durch Kopisten- oder Druckfehler אדוני אבי ausgefallen. Siehe im übrigen יד מלאכי H p. 133 a Nr. 21. •) Siehe die vorige Anmerkung. 4) Maharil EGA. Nr. 112; Israel Bruna Nr. 163, 182, 211 n. sonst; שם הגדולים bei Benjacob, דברים עתיקים H» 8. Siehe Znnz, Ritus s. 215. ף Asuiai, 1 שם הגדולים p• 86 nach jo»ef Karo, בית יוסף zu או״ח Nr. 318; יד מלאכי H, 133 Nr. 22.